Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 3.9.2017
Brücke

=> Andacht: Ein Zwischenruf

Während ich dies schreibe, tobt die Verbalschlacht zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem nordkoreanischen Diktator: wer wird wen zuerst angreifen, wer wird wie zurückschlagen? Eine irrwitzige Spirale kriegslüsterner Rhetorik tut sich auf, von der wir meinten, sie sei in unseren Zeiten überwunden. Jemand sagte mir neulich: "Es klingt wie das Säbelrasseln vor dem ersten Weltkrieg - nur viel, viel schlimmer!" Und selbst wenn erfahrene Analytiker des internationalen Geschehens abwiegeln - mir macht dieses Waffenklirren Angst. Denn wer weiß, wann der Punkt erreicht ist?

(Jesaja 29,17-24)

Inge Wollschläger

=> Gehen die Faulen in den Himmel?

''Gehen die Faulen in den Himmel oder werden sie abgeholt?'' Diese Postkarte hab in einem Kiosk gesehen und sofort gekauft. Jetzt am Ende der Sommerferien frage ich mich: Wie oft war ich eigentlich wirklich faul in meinem Urlaub? Wie oft war ich entspannt wie dieser Hund auf der Postkarte? Man sah ihn in einem kühlen Pool auf einer Luftmatratze herumdümpeln. Es sah so aus, als würde er den lieben Herrgott einen guten Mann sein lassen. Ich wiederum frage mich beim Betrachten der Karte: Wann war ich derart "faul" und ins Nichtstun vertieft? ...

Obststand

=> Zwischen Terror und Kriminalität

Man hört derzeit wenig beruhigende Nachrichten von den Philippinen. Im Süden des Landes auf der Insel Mindanao liefern sich Armee und islamistische Terroristen heftige Gefechte. Zusätzlich schwelt dort ein bewaffneter Konflikt mit kommunistischen Rebellen. In den Großstädten führt die Polizei einen radikalen Krieg gegen die Drogenmafia. Wie steht die Lutherische Kirche der Philippinen (LCP) zu diesen Konflikten? Pfarrer Traugott Farnbacher, Referent für Südostasien von Mission EineWelt und Synodaler Fritz Schroth besuchten auf einer Partnerschaftsreise für die bayerische Landeskirche die LCP und befassten sich auch mit diesem Aspekt kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens....

Dorothea Zwölfer

=> Lebenslinien (Teil 100): Eine Variante der Schöpfung

Dorothea Zwölfer hieß einmal Andreas Zwölfer. Andreas heiratete seine Frau Claudia. Beide studierten dann in München Theologie und arbeiteten seitdem als Pfarrer bzw. Pfarrerin. Aber irgendetwas fühlte sich nicht richtig an. Heute ist Andreas amtlich und medizinisch Dorothea und ist in den Kirchengemeinden Mühlhausen und Weingartsgreuth als Pfarrerin tätig. Der Werdegang war ein steiniger und nicht immer einfach, denn Dorothea Zwölfer ist eine Frau mit transsexueller Biografie". Was das ist und was es bedeute, erzählt sie Inge Wollschläger im Interview. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 26. November 2017:

- Finanzen und Partnerkirchen: Die Landessynode tagt in Amberg

- Oberkirchenräte zum landeskirchlichen Prozess "Profil und Konzentration"

- Der Tod bringt sie nicht um: Bestatterin Nicole Rinder gibt eigene Trauerbewältigung weiter

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