Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 17.7.2016
Brücke

=> Andacht: Kinder des Lichts

Es ist gar nicht so lange her, da sagte mir jemand: "ich rauche nicht, ich bin Christ!" "Dann trinken sie sicher auch keinen Alkohol und sind strikt gegen vorehelichen Geschlechtsverkehr", antworte ich mit einem leichten Grinsen und er entgegnete: "Das ist ja wohl klar!" Mir war eher klar, da steht mir jemand gegenüber, der denkt, er wandelt im Licht. "Halleluja", sage ich und wende mich ab. Bei solchen Menschen geht mir immer schnell der Gesprächsstoff aus. ...

(Auslegung zu Epheser 5-8b-14)

Martin Bek-Baier

=> "Jetzt freu dich doch mal ein bissle!"

"Ich wünsche dir die Fröhlichkeit eines Vogels im Ebereschenbaum am Morgen!", lautet eine Zeile aus einem irischen Segenswunsch. Eine Freundin schickte ihn mir heute morgen als Spruch aufs Handy. Und, was soll ich sagen, schlagartig wirkte er! Nicht, dass ich schlecht gelaunt gewesen wäre. Aber richtig gefreut hatte ich mich heute morgen noch nicht. Aber nun dachte ich an die Vögel, die im Ebereschenbaum, oder auch Vogelbeere, der an der Straße meiner Eltern wächst, sitzen. Wie sie sich fröhlich an den Beeren laben und nebenbei mein daruntergeparktes Auto "dekorieren". ...

David und Bethseba

=> Biblische Botschaft im Bild

"Alle fünf Künstler dieser Ausstellung waren auf ihre Art revolutionär und alle fünf sind sehr fromme Menschen", urteilt Sammler Thomas Emmerling, der 40 seiner gesammelten Grafiken in der Ausstellung "Botschaft im Bild - Bibelillustrationen aus sechs Jahrhunderten" im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim zeigt. Sammler Thomas Emmerling stammt aus Nürnberg. Er ergriff zwar einen ganz anderen Beruf, den des Lebensmittelexporteurs, nahm sich aber schon damals vor, sich ab dem 50. Lebensjahr nur noch der Kunst zu widmen. ...

Andrea Thurnwald

=> Lebenslinien (Teil 42): Eva Rosina und die ehrwürdige Spitalkirche

Die kleine Eva Rosina hinterließ kaum Spuren: Schließlich konnte sie gerade nur ihren ersten Geburtstag feiern. Es war gleichzeitig ihr letzter. Zwölf Wochen später verstarb sie am 26. August anno 1633. Die kleine Tochter des Amtmanns von Reitzenstein fand ihre letzte Ruhe in der Spitalkirche Bad Windsheim. Dort lag sie aber in ihrem prächtigen goldgelben Kleidchen nicht allein: Ein Jahr zuvor war die Gruft für ihren fünfjährigen Bruder Heinrich errichtet worden. Im Dreißigjährigen Krieg hatte Winds­heim 1631 eine schwedische Besatzung erhalten. Ständig durchziehende Truppen schleppten die Pest ein. Mehr als 1.650 Windsheimer starben bereits 1632 daran. Die Pest kehrte bald nach Windsheim zurück. Bis 1634 gab es kaum Überlebende. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 17. Juni 2018:

- Regensburg feiert die Wiederherstellung des alten Erbes und neues ''Leuchtturmprojekt''

- Der ehemalige Landesbischof Johannes Friedrich feiert am 20. Juni seinen 70. Geburtstag

- Große Sehnsucht nach den Heiligen: Heilige bewegen bis heute Kirchen und begeistern Christen - ein ökumenischer Blick

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