Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 20.12.2015
Brücke

=> Andacht: Unbändige Freude

Vorsicht Lachlawinen! Dieses gelbe Schild entdeckte ich an der Außenwand einer Kirche. Es hatte ursprünglich im Winter vor Dachlawinen warnen sollen. Ein Witzbold hatte am "D" gekratzt und sie so in Lachlawinen verwandelt. Wie passend, wenn man bei einer Kirche auf Lachlawinen gefasst sein muss! Denn der Herzschlag des Christentums ist die Freude. In der gespannten Erwartung des Advents und dann an Weihnachten wird dies besonders spürbar. "Fröhlich soll mein Herze springen" - "Freue, freue dich, o Christenheit" - "Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen" - ein Weihnachtslied um das andere drückt teils innige, teils geradezu euphorische Freude aus. ...

(Auslegung zu 1. Korinther 4,1-5)

Susanne Borée

=> Editorial: Gott als Plätzchenbäcker

"Mit dem lieben Gott ist es wie mit dem Plätzchenbacken." Von allen Bildern aus dieser Advents- und Weihnachtszeit hat mich dieses in den vergangenen Wochen am stärksten berührt. Es stammt aus einer Geschichte, in der eine Oma sich mit dem Enkel auf das Christfest vorbereitet. Natürlich fragt auch das Kind nach, was damit gemeint ist. Gott knetet uns wie einen Teig, führt die Oma aus. Er hält uns dabei in der Hand, schafft eine einzigartige Mischung und formt uns. "Wenn du auch bereit bist, dich richtig von ihm bearbeiten zu lassen", führt die Oma weiter aus, "wenn du dich also von ihm formen lässt ..., dann macht er aus deinem Leben etwas ganz Besonderes."

Josef aus Zlllis

=> Offen für das durchscheinende Licht Gottes

Er lächelt selig, versonnen. Sein Körper scheint eher zu schweben als zu liegen - vor traumhaft unbestimmter Kulisse. Der Träumer Josef erscheint auf den romanischen Bildern aus der St. Martinskirche in Zillis zwischen Wachen und Schlafen. Ähnlich wie sein alttestamentlicher Namensvetter ließ sich auch Marias Verlobter von göttlichen Botschaften durch Träume leiten. Der Engel durchkreuzt damit dreimal seine Pläne, weist ihm aber gleichzeitig den rechten Weg. Gerade gibt er die Botschaft weiter, dass Marias noch ungeborenes Kind von Gott ist. ...

Weihnachtsbaum

=> Weil Gott es gut mit uns meint

Was fällt euch zu Weihnachten ein? Das ist eine beliebte Frage im Religionsunterricht. So manches wird da genannt und auf der Tafel festgehalten: Weihnachtsmann, Geschenke, Tannenbaum, Plätzchenbacken und Gänsebraten. Aber auch Lieder, Gottesdienst, das Christkind zusammen mit Krippe und Krippenspiel. Vor Jahren gab es zu dieser Frage sogar ein Buch. Es war das Ergebnis einer Umfrage unter Prominenten. Zu Wort kamen Dichter, Professoren, Politiker und Bischöfe. Manches was gesagt wurde, war originell. Manches hatte Tiefgang. ...

Georgien

=> Für die Ewigkeit gebaut?

Hoch erheben sich die Felsen über dem Fluss Kura. Heute heißt er auf georgisch Mtkwari - "frisches Wasser". Eine Festungs- und Höhlenstadt, die auf den unaussprechlichen Namen Uplistsikhe hört, ist zu einem ganz besonderen Anziehungspunkt für Reisende aus Nah und Fern geworden. Uplistsikhe weist weit in die Vergangenheit zurück. Die Festungsstadt lag günstig an einem Abzweig der Seidenstraße Richtung Nordwesten zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Seit mindestens dem 6. Jahrhundert vor Christi lebten Menschen auf dem Plateau. Gewürze, Tee und buntes Glas sind heute noch beliebte Waren auf jedem Weihnachtsmarkt. Sie kamen einst über die Seidenstraße ins Abendland. Dieser Handelsweg erlebte seine erste Blüte mit dem Beginn der römischen Kaiserzeit. ...

Stern

=> Vertrauen bringt Trost

"Heile, heile Segen, 's wird gleich wieder gut." Mit diesem alten Liedchen haben unzählige Mütter ihre Kleinen getröstet, wenn diesen etwas weh tat oder das Herzchen schwer war. Dass es ihnen dann bald besser ging, lag nicht an den schlichten Worten. Die Kinder spürten, dass ihre Mutter ihnen jetzt ganz nahe war, dass sie mit ihnen fühlte, dass sie ihnen helfen wollte - und auch konnte. Trösten ist ja nicht nur eine Sache von Worten. Viel mehr noch kommt es auf das Vertrauen an. ...

Hermann Bertlein

=> Lebenslinien (Teil 13): Briefe, Artikel und Erinnerungen aus dem 1. Weltkrieg

"Liebesgaben für Weihnachten" sammelte das Rote Kreuz in der Region Uffenheim. Ab Ende November 1915 erbat es für die Soldaten im Feld. "Viele empfangen am Fest von den Ihrigen Liebesgaben, viele haben aber niemand, der sich ihrer annimmt oder ihnen etwas geben kann. Und doch sollen auch sie am Fest der Liebe Liebe spüren." Auf Spurensuche in Gollhofen begibt sich erneut Hermann Bertlein. Diese Epoche lässt ihn nicht los. Das Thema "Hundert Jahre Erster Weltkrieg" ist seit August 2014 längst noch nicht Vergangenheit.   ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. September 2017:

-  Hilfsprojekt "@ngestöpselt" äußerst gefragt

- Sollten Jugendliche und Menschen mit Handicap wählen?

- Schulassistenz der Hofer Diakonie - den Weg zur Bildung ebnen

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