Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 6.12.2015
Brücke

=> Andacht: Stärkt eure Herzen!

"Seid nun geduldig" ... Na prima! Denke ich. Ausgerechnet diese Worte lese ich am Beginn des Bibeltextes. Geduld ist nun nicht meine beste Disziplin. Geduldig? Da höre ich gleich Ermahnungen: "Reg dich nicht so auf", "Nicht immer so hitzig", "Leg alles in die Hand Gottes" und mancherlei mehr. Dabei bin ich hin und wieder gerne eine Frau der Tat, und dann soll es aber auch flott gehen. Zeit will genutzt werden. Mein Tag hat auch nur 24 Stunden, und da soll was geschafft werden. Und die Lebenszeit? ...

(Auslegung zu Jakobus 5,7-8)

Inge Wollschläger

=> Editorial: Weite Tore?

"Die Tor macht weit" ... heißt es im Adventslied. Da will einer kommen, der Heil und Leben mit sich bringt, singen wir. Kann man das guten Gewissens singen? Einfach mal die Tür "hoch" und das Tor "weit" machen? Wir kennen den, der da kommen will doch überhaupt nicht. Also - so persönlich. Uns wird doch ständig und überall erzählt, wie gefährlich es sein kann, "Fremde" einzulassen.

Helmut Wollschläger

=> Deutschstunde

Liebe Sonntagsblattleser, als ich neulich bei meinen Eltern zum Kaffeetrinken war, erzählte mir mein 78-jähriger Vater, dass er derzeit viel zu tun hat: In dem kleinen Dorf, in dem er wohnt, sind seit dem Herbst Flüchtlinge aus dem Irak untergebracht. Die unterrichtet er jetzt in Deutsch. Das Rührende an der Geschichte ist, dass der Unterricht dort stattfindet, wo mein Vater einst als Pfarrer seine Amtsstube hatte und ich meine Kindheit verbrachte. Das wollte ich genauer wissen und habe ihn und die Männer bei einer Unterrichtstunde besucht. ...

Wolfgang Böhm

=> Die stillste Form kirchlicher Begleitung

"Seelsorge ist die stillste Form der kirchlichen Begleitung von Menschen", sagte Regionalbischöfin Dorothea Greiner, Bayreuth, in ihrer Ansprache im Jahresgottesdienst der Seelsorgestiftung Oberfranken. "Das größte Feld der Seelsorge ist die Gemeindeseelsorge", sagte sie anlässlich des fünften Gottesdienstes der Seelsorgestiftung. Dekanin Marina Beck begrüßte die ökumenische Festgemeinde. "Seelsorge ist ein Thema, das die Konfessionen verbindet und die Grundaufgabe jeder christlichen  Gemeinde ist", sagte Beck. ...

Maria Rummel

=> Lebenslinien (Teil 11): Gemeinsam unterwegs auf Lebenspfaden

Pilgern - in die Dunkelheit hinein. Das hat sich Maria Rummel für den Advent vorgenommen. Doch nicht nur sie allein wird unterwegs sein. Von drei Orten, die jeweils rund zehn Kilometer von Rothenburg ob der Tauber entfernt sind, geht es nachmittags los. Kirchenvorsteher oder weitere engagierte Ehrenamtliche aus den beteiligten Gemeinden haben bereits den Weg geplant. Es ist Maria Rummel wichtig, dass diese Aktion dezentral verankert ist. Ihre geistigen Impulse ergänzen den Weg. Langsam bricht dann im Dezember die Dämmerung herein, während die Gruppe noch unterwegs ist. Allmählich erhellen die ersten Straßenlaternen die Umgebung. Ein adventlicher Lebensweg?   ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 26. März 2017:

- Die Frühjahrssnode tagt in Coburg

- Luther für Zehntausend: Pop-Oratorium in Olympiahalle

- Stiftungsfrühling: Evangelischer Stiftungsexperte bei BMW

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