Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 25.1.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Wovon lebt der Glaube?

Wovon lebt der Glaube? "Natürlich vom Wort", werden wir antworten. Dazu fallen mir  sofort biblische Verse und eigene Hörerlebnisse ein: "Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi", heißt es im Römerbrief.
Damals, als ich noch klein war, haben mir liebevolle Mitarbeiterinnen im Kindergottesdienst Jesus vor Augen gemalt. Später in einem Jugendhauskreis haben wir über der Bibel gesessen und mit dem Wort gerungen, haben begriffen, dass uns der, der da spricht, noch heute begegnet. Wie schaffen wir es, dass die frohe Botschaft noch gehört wird in einer säkularisierten Welt? (Auslegung zu Matthäus 17,1-9)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Welchen Namen trägt Gott?

"Allahu akbar", dieser Ruf schreckt uns in diesen Tagen auf. Mit ihm auf den Lippen kündigen Terroristen den Tod ihrer Opfer an. Wir denken bei Allah eindeutig an den Gott, von dem der Koran spricht. Für viele Menschen in Europa hat er einen etwas bedrohlichen Klang bekommen. Kein Christ käme bei uns auf die Idee, "Allah" für "Gott" zu verwenden. Doch in Malaysia kämpfen die Christen dafür, dass sie das Wort "Allah" für Gott verwenden dürfen, weil es ihrer Tradition entspricht.

Chinesischer Tempel

=> "Die Christen lehrten uns Wege des Friedens"

Anfang des Monats besuchten Landesbischof Heinrich Bedford- Strohm und Landessynodalpräsidentin Annekathrin Preidel die lutherischen Kirchen von Myanmar, Malaysia und Singapur. Sie reisen in Begleitung von Pfarrer Traugott Farnbacher, Referent für Südostasien und Pazifik bei Mission EineWelt, Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.  24 Millionen Menschen aus verschiedenen asiatischen Kulturen leben in Malaysia, darunter neun Prozent Christen.  ...

Otmar Pfister und Süßkind

=>Fortziehen zu "alter juden leben"

Um seine Person ranken sich Legenden und Vermutungen: Der Spruchdichter Süßkind von Trimberg aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sein Name ist unzweifelhaft jüdisch. Damit wäre er eine absolute Ausnahmegestalt unter den mittelhochdeutschen Minnesängern und Spruchdichtern, die meist dem niederen Adel angehörten. Welche Lebensspuren hat er hinterlassen?   ...

Lutherbibel

=>"Keine rein politische Entscheidung"

Sie wussten, was sie taten. Zwar ist uns fast 500 Jahre später nicht viel über ihre Gedankenwelt überliefert. Doch Johannes Hornburg und Johann Winterbach muss klar gewesen sein, welch ein schwieriges Pflaster die Reformation in der Reichsstadt Rothenburg war. Während ihrer Jugendzeit verbreitete dort der Bil­derstürmer Andreas Bodenstein, genannt Karlstadt, seine radikalen ­Ideen. Luther selbst hatte ihn aus Wittenberg vertreiben lassen. Gleichzeitig unterstützte Rothenburg die Aufständischen im Bauernkrieg. Da "hatte man sich 1525 gewaltig die Finger verbrannt", so Markus Naser.  ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 23. September 2018:

- Treffen der deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrerverein in Augsburg

- Studie der Bischofskonferenz erfasst sexuelle Übergriffe in 3.677 Fällen mit 1.670 Tätern

- Warum Merhabi fast nichts sieht: Im Berufsförderungswerk Würzburg lernen Flüchtlinge mit Sehbehinderung Deutsch

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