Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 30.11.2014

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Siehe, dein König kommt

Wir sind Weltmeister! Was war das im Sommer für ein Empfang für unsere Jungs. So viel Applaus und Jubel und Hosianna Rufe am Flughafen Tegel für die Fußball-Gladiatoren. Wir brauchen Menschen, die voran gehen, zu denen wir aufschauen können, denen wir rote Teppiche und Palmzweige vor die Füße legen. (Auslegung zu Matthäus 21,1-9)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Das Sonntagsblatt feiert 130. Geburtstag

Bekannte Jahreszahlen laden in diesem Jahr zum Gedenken ein. ­Annekathrin Preidel, Präsidentin der bayerischen evangelischen Landessynode nannte in ihrer Begrüßungsrede in Regensburg 1914, Ausbruch des Ersten Weltkrieges, 1934 Verabschiedung der Barmer Erklärung und 1989, Friedensgebete und Fall der Mauer als Meilensteine der Erinnerungskultur der Kirche. Geistesgegenwärtig habe die Kirche zu diesen Anlässen reagiert und gehandelt - oder hätte es müssen. Das Sonntagsblatt gedenkt dem Jahr 1884 besonders in dieser Ausgabe mit einer Sonderbeilage.

Preidel und Bedford-Strohm

=> Die Lust, für diese Kirche zu arbeiten

Der Haushalt für die bayerische Landeskirche wird jährlich auf der Herbstsynode beschlossen. "Es könnte einem schwindelig werden bei den vielen Millionen Euro, über die wir hier verantwortlich zu entscheiden haben", sagte der Oberpfälzer Synodale Karl Georg Haubelt in der Andacht zu Beginn der Synode im Regensburger Kolpinghaus. "Wir planen mit den uns anvertrauten Geldern der Mitglieder unserer Kirche, wir geben sie nach unseren Planungen aus und wir legen über deren Verwendung Rechenschaft ab."

 

Dreieinigkeitskirche

=> Nach Hause kommen

Heimwärts gingen die Gedanken vieler Landessynodaler bereits am Eröffnungsabend. Da hatte die Regensburger Landesynode am Ewigkeitssonntag kaum erst begonnen. dieser Grundakkord beherrschte thematisch weite Teile des Abends. In seiner Predigt dachte Hans Stiegler als Vizepräsident der Landessynode darüber nach, wie Jesus Christus dereinst seine Gemeinde heimholte. Vielfältig rief der alljährliche Eröffnungsgottesdienst zum Ewigkeitssonntag heimatliche Gefühle wach. Da er immer am letzten Sonntag des Kirchenjahres beginnt, gehört Novembernebel ebenso zu ihm wie das Kirchenlied "Wachet auf, ruft uns die Stimme."