Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern" in dieser Woche

Freie und feste Mitarbeiter

Die Redaktion und die freien Mitarbeiter des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern" begrüßen sie ganz herzlich auch im "Netz".

 

Bei uns finden Sie Nachrichten aus den Kirchengenmeinden, aktuelle Themen aus der welt des Glaubens, biblische Botschaften und kirchliche Nachrichten - Sonntag für Sonntag

 

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Versprochen ist versprochen
Was mag passiert sein, dass solche Worte gesprochen werden? Beziehungskrisen: Da wurde jemand verlassen, man war zornig, etwas ist untergegangen, ein Tiefpunkt ist erreicht. Der Prophet redet im Jesaja-Buch von der Beziehung des Volkes Israel zu seinem Gott. Ein kleines Techtelmechtel mit anderen Göttern - und schon schaut es nach endgültiger Trennung aus. Das Volk Israel wird regelrecht vor die Tür gesetzt, wird weggeführt ins Exil. Fern vom Tempel auf dem Zion in Jerusalem, der Wohnung Gottes sitzt man da und kann sich nur den schmerzhaften Vorwurf machen: "selbst Schuld". Krisen, Tiefpunkte, wenn alles ins Wanken kommt. Selbst schuld? (Auslegung zu Jesaja 54,7-10) ...
=>Was nichts kostet, kann viel wert sein
"Wer will mit in die Oper Lohengrin?", fragte Elisabeth Prein in der Wärmestube, einer Anlaufstelle für Menschen, die sozial gestrandet sind. Was sie dann zu hören bekam, erstaunte sie und bestätigte sie in ihrem Glauben an das Projekt einer Kulturtafel. Sie dachte, mit einer Oper von Richard Wagner lockt sie keinen von der warmen Heizung weg. Da fing einer an, eine Arie zu singen und der Nächste erzählte, dass er schon sein Leben lang diese Oper sehen wollte. "Solche Geschichten erleben wir immer wieder." Doch was ergibt sich daraus für uns? ...
=> Kirche muss sich auf die Menschen einlassen, Teil I
Er begegnet seinen Mitmenschen freundlich, aufmerksam und zugewandt. Er lacht gerne. Er erscheint immer korrekt gekleidet, sei es im Anzug oder Lutherrock. Oberkirchenrat Detlev Bierbaum wirkt sehr oft auch sehr beschäftigt. Das ist er dann auch tatsächlich. Denn seine Abteilung Referat "Gesellschaftsbezogene Dienste" im Landeskirchenamt ist zuständig für Bildung, Diakonie, Seelsorge und die Medien. Vielfältige Bereiche, die auf den ersten Blick schwer zusammenzupassen scheinen. Doch für ihn ist diese Vielfalt Programm: Es geht um das, was die Menschen unmittelbar betrifft. Als Oberkirchenrat für die Medien ist er auch für das Sonntagsblatt zuständig. Nun feiert er in dieser Woche seinen 60. Geburtstag. Martin Bek-Baier hat ihn aus diesem Anlass in einem Interview befragt. ...
=> Kirche muss sich auf die Menschen einlassen, Teil II
Welche Erwartungen hatte Detlev Bierbaum? Woher kommt seine Energie? Was macht er in seiner Freizeit? Wie begeht er seinen runden Geburtstag? ...
=> Ein Licht für die Fremden, Teil I
Andächtig entzündeten sie eine Kerze in der stillen Kirche. Dann berührten sie die Statue. Der Vater hob den fünfjährigen Sohn hoch, damit auch er Johannes dem Täufer ganz nahe sein konnte, einer Skulptur, die sich im Chorraum der Ansbacher St.-Johannis-Kirche befindet. An einem stillen Sonntagnachmittag fuhr Dieter Fischer die irakische Familie aus dem Asylbewerberheim in die St.-Johannis-Kirche. Der aktive Christ Fischer organisierte den Kontakt der Asylbewerberheime in den Ansbacher Vororten Obereichenbach und Bernhardswinden zum Kirchenvorstand der Ansbacher St. Johannis-Gemeinde, dem er angehört. Eng arbeitet Fischer auch mit Sibylla Dietrich zusammen, die den Asylbewerbern direkt gegenüber wohnt. An einem tristen Novembertag vor gut einem Jahr öffnete die ehemalige Grundschule in Obereichenbach erneut ihre Pforten – als Heim für die Asylbewerber. „Wenn sie schon da sind, wollen wir sie auch willkommen heißen“, so Sibylla Dietrich. Also verließ die Seniorin den gepflegten Vorgarten ihres Eigenheims ...
=> Ein Licht für die Fremden, Teil II
Ein Einzelfall? Wie sieht es in anderen mittelfränkischen Asylbewerberheimen aus? ...