Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 24.3.2019
Brücke

=> Andacht: Jeder ist berufen

Wenn andere über mich lästern oder ich kritisiert werde, dann fühle ich mich schnell in die Enge getrieben. Mein erster Impuls: Jetzt „schlage“ ich zurück. Entweder mit gemeinen Worten oder ich lasse es meinen Widersacher auf andere Weise spüren, dass er mich verletzt hat. Doch glücklicherweise ruft meine innere Stimme meistens rechtzeitig: „Stopp! Denk erstmal nach!“ Stopp, bevor du Worte in den Mund nimmst, die du nicht mehr zurückholen kannst. ...

(Jeremia 20, 7–11)

Martin Bek-Baier

=> Vernetzen für die Zukunft

In Lindau ist Synode. Es geht vor allem um den Frieden. Aber es wird unter anderem auch um die Jugendarbeit gehen. Dass großes Potential und Engagement hier anzutreffen ist, zeigen die jüngsten „Fridays for Future“-Demonstrationen (Freitage für die Zukunft), die nun auch in Lindau mehr als 400 Schülerinnen und Schüler und 150 Erwachsene auf die Straße gebracht haben. Sie fordern mehr Klimaschutz (Seite 24). Einige Zehntausende waren es deutschlandweit. Viele Erwachsene sind stolz auf diese Jugend, die zeigt, wie wichtig ihr die Zukunft unserer Erde ist. ...

Wolfgang Bub und Michael Martin

=> Gegen Vorurteile und blockierende Ängste

Für ein ganzes Wochenende verwandelte sich das kleine Ortenburg bei Passau fast in ein europäisches Drehkreuz. Zahlreiche kirchliche Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirche in Ungarn waren nach Ostbayern gekommen. Aus München erreichte Oberkichenrat Michael Martin die Donau. Wolfgang Layh vom Gustav-Adolf-Werk Bayern war da. Etwa drei Prozent der Bevölkerung in Ungarn gehören der lutherischen Kirche an. Täglich besuchen 17.000 Kinder die kirchlichen Schulen. Beispielhaft ist die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Hinzu kommt ein lebendiges gemeindliches und kirchenmusikalisches Leben in der lutherischen Kirche in Ungarn. Mit der Fastenaktion soll diese Arbeit gestärkt werden. ...

Drache

=> Ringen um Buße und Erlösung

Himmel und Erde verweben sich miteinander. Die U-Initiale des prunkvollen Bischofssammelablasses für das Nürnberger Heilig-Geist-Spital aus dem Jahr 1336 ist kunstvoll und fantasievoll illustriert. Darf ich mich vorstellen? Ich bin der Drache dort, der alles trägt (zentrales Bild). Was ich hier auf dieser Urkunde zu suchen habe, kann niemand erklären. Auch der Ausstellungskatalog nennt meine Darstellung „sicher ohne tieferen Sinn“. Na, ist das nicht eine Einladung, die Fantasie spielen zu lassen? ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. März 2019:

- „Angriff auf alle Gläubigen“: Entsetzen über Anschläge in Neuseeland eint politische und religiöse Repräsentanten

- Internationale Tourismusbörse diskutierte auch die Auswirkungen des Reiseverhaltens

- Dem Leben etwas zurückgeben: 23-Jähriger ist Pate für ein Kind von psychisch kranken Eltern

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