Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 11.12.2016
Brücke

=> Andacht: Adventsmenschen bereiten vor

Was tut ein Adventsmensch? Er (oder sie) bäckt Plätzchen, schmückt die Wohnung, stellt einen Adventskranz auf, besorgt Geschenke und trinkt Glühwein. Das und noch viel mehr tut ein Adventsmensch - aber nicht nur, weil es so üblich ist - nein, er weiß auch, warum er das alles tut! Dieses Wissen teilt er mit Johannes dem Täufer, an den uns der dritte Adventssonntag erinnert. Auch er ist ein Adventsmensch, obgleich er keine Plätzchen bäckt, keinen Weihnachtsschmuck aufhängt, sich nicht in den Einkaufsrummel stürzt und vermutlich auch keinen Glühwein trinkt. Sein adventliches Dasein unterscheidet sich auf den ersten Blick doch ziemlich von dem heutiger Adventsmenschen ...

(Lukas 3,10-14)

Martin Bek-Baier

=> Eindach mal nach oben sehen

"Einfach mal nach oben sehen. Die leuchtenden Sterne erhellen zart den Nachthimmel und weisen den Weg." Diesen Rat bekam eine amerikanische Pastorin, als sie einmal Nächtens durch einen dunklen Winterwald wanderte. Nach kurzer Zeit sah sie den Weg im Finstern kaum mehr vor sich. Sie blickte also nach oben: Der Sternenhimmel zog sich "zwischen" den Baumwipfeln wie ein wegweisendes Band hin. In ihrer Predigt verglich die Pastorin das Licht der Sterne mit dem Licht der Welt, Jesus Christus, der uns einen Weg durchs Leben zeigt. ...

Foto: Forkel

=> Heimkehren und heil werden: Gedanken zum Advent

Alle Jahre wieder: Das (vor)weihnachtliche Schmuckbedürfnis kennt keine Grenzen. Es beschränkt sich nicht auf die Dekoration von Straßen und Schaufenstern. Auch gewöhnliche Einfamilienhäuser haben sich festlich herausgeputzt. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Angehörige der älteren Generation denken freilich daran, wie man in der ersten Nachkriegszeit Lichter in manche Fenster stellte. Es waren bescheidene Kerzen. Sie sollten daran erinnern, dass die Familie im Haus auf einen Heimkehrer wartete. Irgendwo in der Weite Russlands erlebte der Ehemann, der Vater oder der Sohn ein kärgliches Fest. Falls er noch lebte; seit längerer Zeit war keine Post mehr eingetroffen. Beten wir für ihn. Wenn Gott es fügt, ist er nächste Weihnachten daheim. ...

Karin Clauß

=> Lebenslinien (Teil 63): Künstlerin Karin Clauß erfuhr den Atem Gottes

An manchen Tagen sitzt die Künstlerin Karin Clauß an ihrem Schreibtisch und wartet auf Antworten: "Wird mir was einfallen? Werde ich es schaffen, aus all den unzähligen Gedanken, die mir im Kopf herumkreisen den richtigen festzuhalten und zu Papier zu bringen?" Und dann spürt sie ihn manchmal: Gott, der ihr scheinbar eine Hand auf die Schulter legt und sagt: "Mach mal. Es wird alles gut!" "Das könnte er ruhig öfters machen", lacht die blonde, hochgewachsene Mutter zweier Kinder. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 11. Dezember 2016:

- Beim Menschenrechtsengagement und religiöser Zusammenarbeit setzt Nürnberg Akzente

- "Nun jauchzet all ihr Frommen": Adventslieder und ihre Entstehungsgeschichte - 2. Teil

- Drei Seiten Buchtipps für Weihnachten und für 2017

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