Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 3.7.2016
Brücke

=> Andacht: Taufstein und Grabstein

"Ich bitte nun die Tauffamilie hierher an den Grabstein - Verzeihung - Taufstein zu kommen", war ein hastiger Versprecher eines Pfarrers. Die Familie des Täuflings war erschrocken. Dem Pfarrer war es sehr peinlich. Und doch gehört das zusammen, sagt Paulus: "Alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, sind ... mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod." Das ist nicht makaber, sondern drückt aus, dass in der Taufe alles "ersäuft" wird - laut Martin Luther -, was den Menschen von Gott trennt und ein neuer Mensch "aus der Taufe gehoben" wird. ...

(Auslegung zu Römer 6,3-4,6-8)

Inge Wollschläger

=> Durch den Sturm zur Sonne

Der Sommerurlaub steht. Es geht ans Meer und es wird wunderbar. Denn meine Familie und ich sitzen gerne am Meer, sammeln Muscheln und schauen einfach in die Weite. Als wir das letzte Mal am Meer waren, erhob sich ein Sturm bei gleichzeitig schönstem Sonnenwetter. Also: hier würde man sagen "Sturm". Am Meer nennt man es wohl eher "büschen Wind". Denn solange die Schafe noch Locken haben, lacht der Mensch, der am Meer wohnt, wahrscheinlich über die Bezeichnung "Sturm". ...

Bruder Diemar

=> Lässt sich das Wesen der Schöpfung erfassen?

Lässt sich Wissen und Glauben miteinander verbinden? Vor 750 Jahren war das eine große Hoffnung. Gerade Dominikaner sehnten sich danach. Und nicht zufällig findet in der Regensburger St. Blasius-Kirche die zent­rale deutsche Ausstellung zur Gründung des Predigerordens statt. In der Donaumetropole war der Orden seit 1229 ununterbrochen vor Ort. Der Ordensgelehrte Albertus Magnus (um 1200-1280) war dort Bischof.Im 13. Jahrhundert bauten die Menschen nicht nur himmelstürmende Kathedralen. Die bisherigen Gedanken über das Wesen der Schöpfung waren vollkommen aus den Fugen geraten. Ließen sich neue Vorstellungen darin einbinden? Fanden sie auch Antworten, die bis heute Bestand haben? Eine Zeitreise: ...

Friedhofskind

=> Damit kein Mensch vergessen wird

Hier warten sie den ganzen Tag. Auf dem großen zentralen Friedhof, der mehr einem Park ähnelt, warten gleich hinter dem großen Eingangstor einige Kinder und Jugendliche auf Arbeit. Manche sind erst sechs Jahre alt. Sie tauschen Blumen aus, putzen die Vasen und die Gräber. Der zentrale Friedhof von Sucre, der Hauptstadt Boliviens ist eine beeindruckende Anlage. Der Friedhof spielt eine große Rolle im Leben der Bolivianer. ...

Fabian Dinsing

=> Lebenslinien (Teil 40): Der Sonnenschein der Senioren

Fabian Dinsing liebt Wölfe über alles. Mit diesen wilden Tieren zu arbeiten, wäre sein Traum gewesen. Nun gibt es in Würzburg leider keine Arbeitsplätze, die etwas mit Wölfen zu tun haben. Darum musste der 20-Jährige umsatteln. Seit Oktober letzten Jahres arbeitet er in der Tagespflege der Firma "Soleo aktiv". Das gefällt ihm mittlerweile sehr gut. Auch die Seniorinnen und Senioren, um die sich Dinsing kümmert, haben den jungen Mann ins Herz geschlossen. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 3. Juli 2016:

- Trotz Brexit: Evangelische Kirche hält an Friedensprojekt Europa fest

-  Europa an der Grenze: Symposium zum Flüchtlingsschutz in der Evangelischen Akademie zu Berlin

- Tim und Tinas Sonntagsblättchen

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