Viel zu feiern

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Die Kinderpflegerin Ingrid Kußbach (rechts) wurde für 41 Jahre Arbeit in der Kita Sonnenschein in Insingen auf dem Sommerfeste geehrt. Die Kolleginnen sangen ihr auf dem Sommerfest ein Ständchen. Darüberhinaus wurde ein weiterer Bauabschnitt eingeweiht.Foto: Bek-Baier
Die Kinderpflegerin Ingrid Kußbach (rechts) wurde für 41 Jahre Arbeit in der Kita Sonnenschein in Insingen auf dem Sommerfeste geehrt. Die Kolleginnen sangen ihr auf dem Sommerfest ein Ständchen. Darüberhinaus wurde ein weiterer Bauabschnitt eingeweiht.Foto: Bek-Baier

Insinger Kita begeht Jubiläen und Einweihung

Insingen, Dekanat Rothenburg. Auf dem Sommerrfest der Kindertagesstätte-Sonnenschein (Kita) gab es in diesem Jahr viel zu feiern. Die runden Jubiläen, „40 Jahre Kita“ in Insingen und 40 Jahre Mitarbeit von Kinderpflegerin Ingrid Kußbach sowie die Einweihung eines weiteren Bauabschnittes für eine zusätzliche Gruppe wurden  – ein Jahr wegen Corona verspätet – begangen.

„Wir können heute einen weiteren wichtigen Bauabschnitt unserer KiTta einweihen“, sagte Bürgermeister Peter Köhnlechner nach der Andacht. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen nehme stetig zu. Daher wurde nach der Inbetriebnahme des Kindergartens 1980 aufgrund des Bedarfs in den Folgejahren die KiTa ausgebaut, angebaut und nochmal angebaut. „Die Entscheidung zusätzliche Krippenplätze zu schaffen und Verantwortung für Familien zu zeigen, ist längst auch zu einem wirtschaftlichen Standortfaktor geworden“, so Köhnlechner.

„Wir freuen uns, dass wir die Erweiterung um 12 Krippenplätze, davon ein Inklusionsplatz gebührend feiern können und wir wollen uns bei allen bedanken, die dies möglich machten.“ Köhnlechner nannte die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, das KiTa-Team mit ihrer Leiterin Karin Pfänder, den Elternbeirat und den Architekten Hermann Dürr.

Es brauchte doch einige Ortstermine und Sitzungen bis klar war wo und wie ein Anbau durchgeführt werden sollte und Architekt Dürr musste einige Planvarianten erstellen, so Köhnlechner. Auch Geschäftsführer Manuel Dornhöfer und Architekt Dürr wünschten der Einrichtung alles Gute.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro. Fördergeber waren die Bundesrepublik Deutschland mit ihrem Sonderprogramm für Kinderbetreuungsfinanzierung 285.000 Euro, der Freistaat Bayern mit einer Zuweisung von 690.000 Euro und die evangelische Kirchengemeinde Insingen mit einem Baukostenzuschuss von 100.000  Euro. Die Kirchengemeinde ist zugleich Träger. Der Bürgermeister dankte stellvertretend Pfarrerin Sabine Baier für den Kirchenvorstand. 

Von der ersten Stunde an war Ingrid Kußbach in der Kita tätig. Karin Pfänder schilderte Kußbach als herzliche und fröhliche Kollegin, die von den Kindern in all den 41 Jahren gemocht wurde. Die Kolleginnen sangen in einem selbstkomponierten Ständchen von der Herzlichkeit Kußbachs. Und dann gab es eine Überraschung: 40 ehemalige Kita-Kinder, die nun selbst Eltern sind und in der Einrichtung ein oder mehrere Kinder haben, überreichten je eine Rose.