Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 24.6.2018
Brücke

=> Andacht: ''In meiner Seele lasse ich die Liebe brennen''

''In meiner Seele brennt der Hass''; so stand es auf ihrer Haut geschrieben. Ganz ohne Schnörkel in Großbuchstaben hatte sie sich diesen Satz auf den Oberarm tätowieren lassen. Ich stehe mit ihr an der Bushaltestelle in der warmen Nordseesonne und beginne zu frösteln, als ich die Worte lese. Fast bekomme ich Angst - hoffentlich merkt sie nicht, dass ich auf ihr Tattoo starre. Was muss dieser jungen Frau widerfahren sein, dass sie solchen Hass entwickeln konnte? Drei kleine Kinder hat sie bei sich, eines liegt noch im Kinderwagen. Vielleicht wurde sie von deren Vater verlassen? Nach der Busfahrt trennen sich unsere Wege, aber der Satz geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Wie kann ein Mensch dem Hass nur so viel Raum in seinem Leben geben?  ...

(Aus 1. Petrus 3, 8-15a)

Martin Bek-Baier

=> Gegen Alleingänge

Es war eine Qual in den Urlaub nach Österreich oder Italien zu fahren, damals, als ich ein Kind war. Der Grund: Lange Staus an den Grenzen. Was war das für ein Meilenstein für Europa, als die Grenzen fielen und uneingeschränkt gereist werden konnte! Das ist Vergangenheit. Uns drohen wieder Zustände wie vor vierzig Jahren, als die Grenzkontrollen noch scharf waren. Derzeit geht der Trend zu einem Egoismussystem der einzelnen Staaten zurück. Ungarn, Österreich, Bayern. Jeder schaut auf sich. Ein System ohne Zukunft für Eu­ropa und für die Menschen.

Egidienkirche 1921

=> Fahrräder, Fotoschau, Fernsehgottesdienst

Ein altes Fahrrad mitten im Chorraum. Ah, und dann noch ein zweites im Seitenschiff. Es wird erst beim Näherkommen sichtbar. Wer hat sie vergessen? Die Bauarbeiter, die in den 1950-er Jahren die Nürnberger Egidienkirche wieder aufbauten. Stehen die Räder also seit mehr als 60 Jahren mitten in einer Kirche herum? ...

Mitglieder des Lobpreisteams

=> Gott spricht alle Sprachen

Gemeinsam haben wir die Vision, dass die Erlöserkirche ein Zeichen der Hoffnung sein wird: für ein gelingendes Miteinander unterschiedlicher Kulturen, für die Möglichkeit von Verständigung, Gespräch, Begegnung und Austausch auch über kulturelle Grenzen hinweg." So steht es im Konzept der Interkulturellen Kirche der Deutschhaus- und Erlösergemeinde im Stadtteil Zellerau in Würzburg. Ihre wachsende Gemeinde mit unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten ist auch mit einem Signal verbunden, das über den gemeindlichen Bereich hinaus gehen soll: Was in dieser Gemeinde gelingt, soll ein Zeichen für die Möglichkeit gelingenden Miteinanders auch für die Gesellschaft sein. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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