Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 14.4.2019
Brücke

=> Andacht: Jesu Prozess und die Prozesse des Lebens

Es war ein Schauprozess, abgekartet und eingefädelt, beschlossene Sache seit Jesus von Nazareth es gewagt hatte, zum Passafest nach Jerusalem zu kommen. Die Akteure sind bekannt, die unstimmige Rechtslage, die Schuldverschiebung von einem zum Andern, der tödliche Ausgang für einen. Die Passionsgeschichte, die wir in dieser Karwoche lesend und hörend geistlich Schritt für Schritt mitgehen, ist einer der am detailreichst geschilderten Prozesse der Antike. Der Gottesknecht aus dem Jesajabuch stand 500 Jahre früher wegen seines Einsatzes für die Gerechtigkeit Gottes vor Gericht. Wir wissen nicht, wie dieser Prozess ausgegangen ist, ...

(aus Jesaja 50, 4–9

Inge Wollschläger

=> Umgang mit Enttäuschungen ...

Neulich war ich bei einer Diskussion dabei, die einige von Ihnen bestimmt in der ein oder anderen Form schon einmal gehört haben: Wie gehe ich damit um, wenn ich eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt habe – und kaum einer kommt? Freue ich mich über die wenigen, die da sind? Ärgere ich mich über die viele Arbeit, die ich in ein Projekt hineingesteckt habe und lass es in Zukunft, weil weit weniger gekommen sind, als erwartet? ...

Buchcover

=> Ändert Glaube unser Verhältnis zum Tod?

Gott geht mit uns durch das Sterben und den Tod hindurch. Wir können diesen letzten Weg im irdischen Leben zum Leben in Gottes Reich ganz seinem Geleit anvertrauen.“ Dieses Glaubenszeugnis des ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider prägt das neue Buch „Vom Leben und Sterben“. Zusammen mit seiner Frau Anne zieht er nun Bilanz: Lässt sich mit diesem Vertrauen in Gott auch ein qualvolles und langes Sterben besser ertragen? Vor knapp fünf Jahren erhielt Anne Schneider die Diagnose „Brustkrebs“. Damals wollte sie bei unerträglichen Schmerzen und einem verlorenen Kampf gegen die Krankheit in die Schweiz fahren und dort unter ärztlicher Begleitung ein tödliches Mittel einnehmen. Der Krebs schreckte sie besonders, da sie zuvor dem qualvollen Sterben der Tochter Meike hatte zusehen müssen, die jung der Leukämie erlag. ...

Klaus Kuhn

=> Heimat bewahren – nur wie?

Am Schreibtisch des Ministers saß ein Jude namens Königsberger.“ So erinnerte sich ein Adjutant des 1918 abgesetzten bayerischen Kriegsministers. Bereits am 13. November 1918 war dieses politische Zwischenspiel des Fürther Bürgers Kurt Königsberger schon wieder vorbei. Nun hieß es weiter, „dass Leutnant Königsberger seine Pflicht, die Ordnung wiederherzustellen, erfüllt und als Oberkommandeur der Armee den Abschied genommen habe“. Robert Löwensohn, ebenfalls aus Fürth, zog es hingegen zum Freikorps. Da war er im April 1919 an der Niederwerfung der Münchner Räterepublik beteiligt. Dies jährt sich jetzt gerade zum 100. Mal. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 21. April 2019:

- Was geschieht nach dem Tod? Warum man sich vor dieser Frage nicht drücken darf

- „Der Glaube ist das Entscheidende“: Ostern in der Heimat der Sorben zeigt viele aufwändige Bräuche

- Marktplatz voller Chancen und Abgründe: Verantwortlicher Umgang im Netz

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