Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 31.3.2019
Brücke

=> Andacht: Hechtklöße und Himmelsbrot

Er liegt im Hospiz und verbringt dort die letzten Tage seines Lebens. Da kommt eine Frau in sein Zimmer, stellt sich vor als Gourmet-Köchin und fragt ihn: „Was wünschen Sie sich denn heute zu essen?“ Für einen kurzen Augenblick erhellt sich sein abgemagertes Gesicht. Er hebt seine Augenbrauen und fängt an zu strahlen. „Hechtklöße, die wünsch‘ ich mir!“ Diese Szene aus der Sendung „37 Grad“ hat mich sehr berührt. Ich konnte mitverfolgen, mit wie viel Liebe die Köchin dem Sterbenden seine Lieblingsspeise zubereitet. ...

(Johannes 6, 47–51)

Martin Bek-Baier

=> Friedenssynode

Was nicht alles Friedensarbeit ist, die die Kirche leistet! Auf der Synode in Lindau wurde über das Thema „Christus ist unser Frieden“ geredet, einander zuge- hört und miteinander gerungen. Es sei ein biblischer Grundauftrag sich als Christen für den Frieden zu engagieren, sagte Hans Stieg-ler, der Vizepräsident der Synode. Das biblische „Schalom“ meint nämlich mehr als nur ein Schweigen der Waffen. Es geht um ei- nen ganzheitlichen Ansatz, auch sozialer gesellschaftlicher Komponeten, dass alle zu ihrem Recht kommen. ...

Entwicklungsminister Gerd Müller

=> Was wäre, wenn ...?

"Was wäre, wenn?“, fragte die Sy­nodalpräsidentin Annekathrin Preidel bei der Frühjahrstagung in Lindau der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Was wäre, wenn man sich von den Visionen leiten ließe? Sie habe bei Besuchen in Dekanaten die Begeisterung für den Prozess „Profil und Konzentration“ PuK beobachten können. Seit Herbst 2017 habe es in der Landeskirche 178 Veranstaltungen mit 7.400 Teilnehmenden gegeben. An die Stelle der anfänglichen Skepsis vor wenigen Jahren sei eine Freude an den Ideen für die Zukunft getreten.   ...

Figurine aus Margiana

=> Greif schwebt über vergänglicher Pracht

Abraham hätte schon vorbeikommen können. Ja, hätte der Erzvater Israels nur einen Umweg auf seinem Zug von Ur nach Kanäa gemacht, dann stünde das „Geheimnisvolle Königreich Margiana“ schon in der Erzvätererzählung des Alten Testaments. Doch bereits damals waren die besten Zeiten dieses Reiches längst vorbei. Die Abraham-Geschichten werden traditionell zu Beginn des 2. Jahrtausends vor Christus angesetzt. Besser belegt ist allerdings das Königreich Margiana. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 21. April 2019:

- Was geschieht nach dem Tod? Warum man sich vor dieser Frage nicht drücken darf

- „Der Glaube ist das Entscheidende“: Ostern in der Heimat der Sorben zeigt viele aufwändige Bräuche

- Marktplatz voller Chancen und Abgründe: Verantwortlicher Umgang im Netz

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