Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 3.3.2019
Brücke

=> Andacht: Die Balance des Christseins

Wie oft höre ich die Frage: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Wisst Ihr eigentlich, welche Arbeit es macht für andere zu sorgen, das Haus ordentlich zu halten? Ich will kein Mitleid. Ich will den Wert meiner Arbeit geschätzt sehen.“ Keiner spricht ein Wort, eine peinliche Situation. Marta hat ja Recht, aus ihrer Sicht. Schließlich sagt Jesus: „Marta, ich verstehe deinen Ärger. In der Tat, du hast viel zu tun und es muss auch getan werden. Darum sage ich ja, du hast viel Mühe, nicht: du machst dir viel Mühe! Ich weiß, wie viel Anstrengung Gastfreundschaft kostet. Ich weiß um deine tägliche Arbeit. Ich habe nicht gesagt: Maria habe das bessere Teil gewählt. Sie hat das gute Teil erwählt. ...

(Lukas 10, 38–42)

Martin Bek-Baier

=> Kirche zum Fasching?

Das war für die meisten sehr lustig: Die 32. Auflage der Fernsehprunksitzung „Fastnacht in Franken“ aus Veitshöchheim im Bayerischen Rundfunk (BR) war ein Quoten-Erfolg. Es spielten dort inhaltlich kirchliche Themen eine große Rolle, wie Kreuze in öffentlichen Gebäuden oder die Digitalisierung in der Kirche. Volker Heißmann ­versorgte Landesbischof Bedford-Strohm kurzerhand mit Nahrung. „Der verteilt immer nur Brot, der braucht a mal a Würschtle“. Er und viele andere konnten über sich selber lachen. Doch einem blieb das Lachen mehrmals im Halse stecken. Immer wenn es um die Missbrauchsfälle in „der“ Kirche ging und die Narren auf der Bühne mal ernst, mal spottend das ­Thema angingen...

Iman Kalef

=> Religion des Lichts lädt zu Tisch

Sieben Gewürze runden den Geschmack ab. Pfeffer ist sicher reichlich dabei. Doch die genaue Mischung bleibt ein Geheimnis. Reichlich davon hat Iman Kalef ihrer Zwiebelmischung beigefügt. Damit füllt sie nun die Enten, bevor sie geschickten zunäht. Die Mandäerin entführt nun gut zwei Dutzend Gäste in der Nürnberger „Brücke“ zu einer „SpeiseReise“ in ihre Heimat – in den Südirak. Rund tausend Mandäer leben in dem Großraum an der Pegnitz. Dies ist die größte Gemeinschaft in Deutschland. Flüsse sind für die Mandäer wichtig, führen sie doch ihre Wurzeln auf Johannes den Täufer zurück ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. März 2019:

- „Angriff auf alle Gläubigen“: Entsetzen über Anschläge in Neuseeland eint politische und religiöse Repräsentanten

- Internationale Tourismusbörse diskutierte auch die Auswirkungen des Reiseverhaltens

- Dem Leben etwas zurückgeben: 23-Jähriger ist Pate für ein Kind von psychisch kranken Eltern

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