Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 9.12.2018
Brücke

=> Andacht: Der heilige Weg

Unser Bibelwort beginnt mit wankenden Knien und endet mit erlöster, fröhlicher Heimkehr. Wackelige Knie hatte ich in meinem Leben, als ich bei einer Bergtour mit viel Gewicht auf dem Rücken zu schnell losgelaufen war; in der mündlichen Matheprüfung beim Abitur; und auch nachdem es unser Auto auf schneebedeckter Fahrbahn ohne erkennbaren Anlass gedreht hatte - unser erstes Kind hinten im Auto. Wackelige Knie bekommen wir, wenn die Last zu schwer wiegt, die Anspannung zu groß ist oder uns die Gefahr - selbst wenn sie schon vorbei ist - vor Augen steht. Unser Bibelwort ruft uns auf, dass wir die wackeligen Knie anderer Menschen stärken sollen. Ob unsere Knie dabei stabil sind - danach fragt es nicht. Uns wird die Aufgabe zugemutet und zugetraut die wankenden Knie anderer zu stärken. Wie bitte geht das? ...

(aus Jesaja 35, 3-10)

Martin Bek-Baier

=> Auf Erinnerungspfaden unterwegs

Manchmal wandere ich gerne auf geschichtsträchtigen Wegen. Entweder auf einem archäologisch belegten Weg, auf dem Handelsreisende von der Steinzeit bis ins Mittelalter schon vor mir gegangen sind, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Oder auf einem Teilstück des Jakobswegs, auf dem im Laufe der Jahrhunderte ungezählte Menschen liefen, um Heil zu finden. Und immer erinnere ich mich der Menschen, die vor mir den Weg gingen.  ...

Nikolaus Blum

=> ''Jetzt muss Zeit zum Atmen sein''

''PuK ist in Schwung gekommen'', sagte Oberkirchenrat Nikolaus Blum in einem Zwischenbericht vor der Landessynode zum Zukunftsprojekt "Profil und Konzentration" (PuK). "Die Skepsis, die zu Beginn dem Prozess entgegen gebracht wurde, ist einer Zustimmung gewichen", betonte er in Garmisch-Partenkirchen, dem Herbsttagungsort. Nach dem Start zur Frühjahrs- Synode 2017 sei PuK in die Fläche gegangen. Fünf Grundaufgaben wurden den?Synodalen auf bunten Karten mit in ihre Regionen und Gemeinden gegeben. Der kirchliche Auftrag sollte auf das Wesentliche formuliert und in die jeweiligen Umstände der Gemeinde oder Aufgabenbereiche der Dienste und Werke übersetzt werden. "Es war ein Versuch die kirchliche Arbeit zu elementarisieren", so Blum. Die Karten haben ihren Zweck erfüllt, eine Debatte ortsnah, praxisorientiert und breit anzufachen, sagte der Oberkirchenrat. ...

Mofid Karajili

=> Raum für Hoffnung inmitten des Hasses

Sein Ziel ist Aleppo: In der zerstörten nordsyrischen Stadt tritt Mofid Karajili im Dezember seine neue Stelle an. Der evangelische Pfarrer will dort gerade Kindern und Jugendlichen eine neue Zukunft geben. Von der Sonntagsschule für Kindergartenkinder bis zu Gruppen für Studierende setzt er dort ab Dezember Hoffnungszeichen. Damit kann er an Aufbauarbeit anknüpfen, mit der er bereits in den vergangenen Jahren an seiner alten Pfarrstelle im westsyrischen Homs gute Erfahrungen gesammelt hat: "Space for Hope" - Weiter Raum für Hoffnung, so nannte er das Projekt. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 23. Dezember 2018:

- Loblied auf das Weihnachtswunder: Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist 175 Jahre alt

- Paradiesäpfel an der Börse: Betrachtung von der Wallstreet in New York zum Weihnachtsfest

- Auch für Pfarrer hat die eigene Krippe von Bethlehem oft biografische Bedeutung

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