Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 12.11.2017
Brücke

=> Andacht: Die Oberhoheit in meinem Leben

Da treibt eine den Teufel mit dem Belzebub aus!", sagen wir, wenn jemand eine üble Sache mit einer anderen schlechten loswerden will. Eine positive Wendung bleibt trotzdem aus. Für die Leute zur Zeit Jesu war die Welt zwischen Himmel und Erde voller Mächte und Kräfte, die auch Menschen in den Griff nahmen und sie beherrschten. So auch hier: Ein stummer Dämon hat einen Menschen zum Verstummen gebracht. Jesus treibt ihn aus - und die Umstehenden sind erschrocken, denn der Mensch redet wieder. Das ist nicht zu verstehen und zu begreifen. Es braucht eine Erklärung. ...

(Lukas 11,20)

Martin Bek-Baier

=> Was bleibt vom Reformationsjubiläum?

Das war klasse! Spätestens nach dem Abschluss des Reformationsjubiläums mit Gottesdiensten und Veranstaltungen am Reformationstag steht fest: In den Gemeinden ist das Jubiläum anlässlich des 500. Jahrestages des Thesenanschlages Martin Luthers sehr gut angekommen, begangen und fulminant abgeschlossen worden! In den Dekanaten und Gemeinden wurde noch einmal alles gegeben. Mit feierlichen und kreativen Veranstaltungen und Gottesdiensten schloss man allerorten das Reformationsjubiläumsjahr würdig ab. Und nicht selten gab es volle Gotteshäuser. Ich weiß es von der Lukaskirche in München, die mit 5.000 Besuchern und der Jakobskirche in Rothenburg, die mit etwa 800 Gottesdienstteilnehmern voll besetzt war. In Nürnberg wurden Besucher, die in das volle Gotteshaus wollten, abgewiesen. Natürlich gibt es nach so einem Jubiläum auch Kritik. ...

Kirchenchor

=> ''Im ökumenischen Zeitalter - ohne Zurück''

"Ein feste Burg", Luthers Choral stand im Abschlussgottesdienst zum Reformationsjubiläum im Mittelpunkt in der Rothenburger Jakobskirche. Regionalbischöfin Gisela Bornowski stellte die Wiederentdeckung des Evangeliums in den Mittelpunkt des Reformationsgottesdienstes. Zum besonderen Zeichen verteilte sie Altarbibeln an die Gemeinden. "Das Anliegen Martin Luthers war die Kirche zu erneuern", sagte Rothenburgs Dekan Hans-Gerhard Gross. Auch heute noch gelte dieses Anliegen. "Die Kirche ist immer angewiesen auf den Heiligen Geist." Wie zum Zeichen des Beweises, dass diese Einschätzung wahr geworden ist, konnte der Dekan seine Begrüßung vor einer vollbesetzte Jakobskirche mit etwa 800 Besuchern sprechen. ...

Dekanin Edda Weise

=> Was bedeutet Reformation? Stimmen nach dem Jubiläum

''Mein Lieblingszitat zur Reformation ist die 28. These aus der Heidelberger Disputation von 1518. 'Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Die Liebe des Menschen entsteht nur an dem, was sie liebenswert findet.' '' Edda Weise, Dekanin von Würzburg ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 10. Dezember 2017:

- Ein besonderer Erinnerungsort: Synodale besuchen Johann-Flierl-Projekt im oberpfälzischen Fürnried

- Der Regensburger Regionalbischof Hans Martin Weiss über Fortschritte in der Ökumene

- Kinderarbeit im Kongo: Amnesty International sieht Autokonzerne in der Pflicht

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