Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 15.10.2017
Brücke

=> Andacht: Bei Gott ist nichts unmöglich

Sie ist die Stütze der Gemeinde, bei jeder Veranstaltung dabei - und bestimmt versucht, nach den zehn Geboten zu leben. Und dann steht da plötzlich der junge Syrer in der Kirche und bittet um Asyl und der Kirchenvorstand stimmt zu. Und auch sie stimmt mit "Ja". Aber dann werden es mehr, denn der Mann hat eine Frau und drei Kinder und auch noch einen Onkel und einen Neffen. Das ist dann doch zu viel: "Und das würde irgendwann zu teuer. Und auch ihr wird es zu viel und sie stimmt dagegen. Und bitte jetzt nicht mit der Bibel Politik machen und moralisch werden und nicht unsere Gemeinden überfordern." ...

(aus Markus 10, 17-27)

Susanne Borée

=> Der Klang des Herbstes

Ging er so mir nichts, dir nichts vorbei - der Goldene Herbst in diesem Jahr? Statt dem letzten Aufglühen des Laubes im Oktober macht sich oftmals viel eher graue Novemberstimmung breit. "Rote Blätter fallen, / graue Nebel wallen, / kühler weht der Wind." So summte ich in den vergangenen Tagen öfter mal heimlich vor mich hin. Und dann stockte ich: Da war doch noch etwas? Wie ging eigentlich der Text weiter? Nein, nicht nur mit einer "vollen Traube" und "frohem Erntetanz" bei "Mondenglanz" wie weitere Strophen behaupten. Irgendetwas mit "Stille" und "ruhender Zeit" im Herbst. ...

Joachim Vetter

=> ''Graue'' Pflegehilfe kommt an Grenzen

Acht Hochschulen, Universitäten und Praxiseinrichtungen aus Deutschland und Polen schlossen sich in Nürnberg zu einem "Forschungsnetzwerk Osteuropäische Betreuungskräfte" zusammen. Die Gründung kam im Rahmen des Symposiums "Osteuropäische Betreuungskräfte in der häuslichen Pflege" zustande. Diesen Gedankenaustausch veranstaltete die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN). Die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause mit Hilfe einer "Betreuungskraft" aus Osteuropa ist mittlerweile zur flächen­deckenden Versorgungsform in Deutschland geworden. Eine zunächst wildfremde Frau wohnt unter einem Dach mit einem alten Menschen. ...

Frank Niemanns

=> ''Verschweigen ist keine Lösung''

''Das Einzige, was mich während des ganzen Krieges mit Angst und Schrecken erfüllte, waren die Periskope deutscher U-Boote - und der bis zum Ende ungebrochene Geist ihrer Besatzungen", schrieb Winston Churchill, der britische Premierminister während des Zweiten Weltkrieges, nach Kriegsende nieder. Keine andere Waffengattung hatte im Zweiten Weltkrieg eine so hohe Verlustrate. Mehr als 30.000 U-Boot-Fahrer blieben auf hoher See. Das sind über 80 Prozent aller Soldaten die auf U-Booten fuhren. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. hilft Angehörigen das Gedenken an ihre auf See gefallenen Väter, Großväter und Verwandten zu bewahren. Aber er sorgt auch dafür, dass die schlimmen Geschehnisse des Kriegs und ihre Opfer nicht vergessen werden. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 22. Oktober 2017:

- Deutschlandweite Konferenz "Diakonie und Entwicklung" tagte in Nürnberg

- Fehlender Mut zur Reformation? Vorläufige Bilanz des 500-jährigen Jubiläums

- Zur Buchmesse: Drei Korrespondentinnen berichten aus verschiedenen Weltregionen über Autorinnen + buchtipps

=> Interesse an diesen Artikeln der gedruckten Ausgabe?

Diese, die wöchentlichen Rätsel und vieles mehr können Sie bei unserem kostenlosen Probeabo entdecken

=> Gleich online bestellen

 

 

www.kirchenpresse.de - Evangelische Wochenzeitung im Internet

 

 

Das Evangelische Sonntagsblatt finden Sie jetzt auch auf der

=> "wertvollen" Facebook-Seite

 

Wertvoll-Logo