Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 18.12.2016
Brücke

=> Andacht: Hoffnung, die Leben verändert

Konfirmandenunterricht. Wir sprechen das Glaubensbekenntnis. Alle können ihre Zustimmung oder Ablehnung zu den einzelnen Aussagen durch Heben oder Senken ihrer Stimme zum Ausdruck bringen. Bei völliger Ablehnung kann man auch einfach schweigen. Auffällig ruhig, fast still ist es bei der Aussage: "Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria." Zu abwegig scheint diese Glaubensaussage für den aufgeklärten Geist eines Westeuropäers zu sein. Der Biologieunterricht hat uns etwas anderes gelehrt und unser eher rationaler Menschenverstand kommt hier anscheinend auch nicht mit. Sogar Maria ist ja erst erschrocken und dann eher skeptisch, als der Engel Gabriel ihr von dem kühnen Plan Gottes berichtet. Wir befinden uns also in guter Gemeinschaft mit unserem oft wortlosen Zweifel. ...

(aus Lukas 1)

Inge Wollschläger

=> Die Weihnachtspyramide

Eines meiner liebsten Weihnachtsschmückartikel ist eine Weihnachtspyramide. Schon meine Eltern hatten eine solche Pyramide, die ich sehr liebte. Es fahren dort kleine Engel Karussell - angetrieben durch das Licht der Kerzen. Wenn man den Blick hebt, sieht man wunderbare Spiralmuster an der Zimmerdecke. Weil das so schön ist, dachte sich möglicherweise der ein oder andere pfiffige Weihnachtsmarktbudenbesitzer: Was im heimischen Wohnzimmer funktioniert und die Menschen begeistert, wird auch auf einem Weihnachtsmarkt funktionieren. ...

Maria

=> "Sie machte sich auf in diesen Tagen ..."

"Es fühlt sich leer an, alles für den Advent zu schmücken. Ich mache es nur für die Kinder." Ein junger Familienvater hatte seine Frau durch einen Unfall verloren. Was sollten noch Kerzenschein, Tannennadeln und erleuchtete Fenster in seinem Leben? "Du musst es tun, sonst wird alles noch leerer", antwortete ihm Gisela Noack. Die Pfarrerin im Ruhestand leitete zusammen mit Schwester Ruth Meili die Schwanberg-Zeit zum Advent. Selbst wieder gewinnen könne man die Fülle nicht - aber dafür bereit sein. ...

Friseurin

=> Lebenslinien (Teil 63): Schnell noch die Haare schön: Advents- und Weihnachtszeit im Friseurladen

Im leicht abgedunkelten Nebenraum schamponiert Friseurmeisterin Martina Gräf-Hofmann einer Kundin die Haare. Fast möchte man tauschen, so entspannt sitzt die Kundin auf dem bequemen Sessel. Die Kunden können entspannen - doch die Friseurin kann es nicht. In der Frisierstube wartet die nächste Kundin schon darauf, dass ihre aufgetragene Haarfarbe ausgewaschen wird. Die Zeit ist knapp und streng kalkuliert. Termine werden derzeit drei bis vier Wochen im Voraus vergeben. Es ist Hochsaison im Laden mit dem Namen "Haare" in Würzburg. Das Weihnachtsfest naht und alle wollen hübsch zum Fest erscheinen. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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