Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 6.11.2016
Brücke

=> Andacht: Praktisches Leben und grundsätzliche Fragen

Der Text passt in die Jahreszeit: Die letzten Wochen des Kirchenjahres, die deutlich kürzer werdenden Tage, die Zeit der letzten Dinge. Die kunstvoll gestalteten Verse des Paulus sind eine kleine Komposition über den Horizont des Lebens, eine poetische Entmachtung des Sterbens. Ein Blick in das ganze Kapitel 14, aus dem diese Verse auch in der neuen Lutherbibel fettgedruckt herausstechen, irritiert allerdings und wirft die Frage auf: Passt der Text auch in seine Umgebung? Da ist von Kalenderfragen die Rede, davon ob alle Tage gleich gewichtet werden oder einzelne herausragen sollen und von Auseinandersetzungen über Speisevorschriften. Aus heutiger Sicht klingt es fast etwas kleinlich, was da damals heiß umstritten war. Und mitten drin diese gewichtigen Verse?  ...

(Römer 14,7-9)

Susanne Borée

=> Warum darf ich meinen Mantel nicht zerschneiden?

"Ungerecht! Warum darf ich meinen Mantel nicht zerschneiden?“" Das Kindergartenkind stampft mit dem Fuß auf. Da bemüht man sich, ihm das ganze Jahr über achtsames und nachhaltiges Handeln nahezubringen. Dann steht das Martinsfest vor der Tür. Und es steht ernsthaft zur Debatte, welchen Sinn es hat, seine Kleidungsstücke zu zerstören. ...

Polizeiseelsorger
Polizeiseelsorger

=> Der Trauer einen Ort gegeben: Gedenken an den getöteten Polizisten

Die Polizei ist in Trauer. Ein Kollege eines Sonder-Einsatz-Kommandos (SEK) wurde im mittelfränkischen Georgensgmünd bei einem Einsatz von einem „Reichsbürger“ erschossen. Um der Trauer der Beamten, Hinterbliebenen und der Öffentlichkeit einen Ort zu geben fand in der Nürnberger Lorenzkirche ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt, an den viele hundert Beamten teilnahmen. ...

Pfarrer György Gregersen-Labossa

=> Rechtes Tun und rechte Lehre

Er hat mehr zu bieten als nur seinen Mantel oder das Laternenfest. Auf den Spuren Martins an seinem Geburtsort Szombathely blitzt diese Erkenntnis überall auf. Dort in Westungarn kommt niemand an dem späteren Heiligen vorbei. Szombathely, das antike Savaria, ging aus einem römischen Kastell hervor. Martins Vater sicherte als römischer Offizier die Garnisonsstadt. Dort führte die Bernsteinstraße von der Ostsee Richtung Adria vorbei. Im Jahr 316 soll er das Licht der Welt erblickt haben. Als ersten Heiligen verehrte man ihn, ohne, dass er das Märtyrium erlitten hatte. Martin ist ein Mann des Übergangs. ...

Claudia und Herbert Dommel

=> Lebenslinien (Teil 58): "Erfolg von Versöhnung über Verbitterung"

Viele Jahrzehnte nach der nationalsozialistisch bedingten Vertreibung der Juden aus der Pinselmachermetropole Bechhofen waren dort zahlreiche Briefe aufgetaucht. Geschrieben hatte sie ein damals vertriebener Textilwarenhändler nach den Kriegswirren aus seiner neuen Heimat in den USA. Sie gingen an seine frühere Haushälterin und Mitarbeiterin Anna Bühler. Der örtliche Heimatpfleger Herbert Dommel und seine Tochter Claudia nahmen dies zum Anlass, die Briefe in einem beeindruckenden Buch zu sammeln und mit biografischen Anmerkungen zu versehen. In der evangelischen Kirchengemeinde stellten sie es nun vor. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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