Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 25.9.2016
Brücke

=> Andacht: Am Frieden mitbauen

Gerechtigkeit, Friede, Freude! Wichtige Tugenden für ein gutes Zusammenleben in der Gemeinde, Familie und in der Gesellschaft. Allzu schnell prallen Meinungen aufeinander, und häufig führt dies dazu, dass das, was Streitende trennt, nicht mehr überbrückt werden kann. Daraus erwächst Feindschaft und mit dem Frieden ist es vorbei. Für Paulus gab es eine solche Situation. In Rom lebten Christen, die Angst hatten, dass sie Speisen von Götzenopfern essen und sich damit selbst verurteilen könnten. Andere Christen wiederum bestanden darauf, dass es in Christus keine Speisevorschriften gibt. Die gegensätzlichen Parteien gingen offensichtlich nicht sehr liebevoll miteinander um. ...

(Römer 14, 17-19

Inge Wollschläger

=> Was bleibt vom Leben?

Kurz sind die Jahre und lang die Tage - über diesen Satz stolperte ich. Sie werden mir bestimmt zustimmen, dass manche Tage wirklich lang sind: ein Arbeitstag, der nicht enden will. Kinder, die anstrengend sind und einfach nicht das machen wollen, was man selbst will. Oder wenn wir krank sind - da können sich die Minuten zu Stunden dehnen. Und man hat das Gefühl, es hört nie auf. Und später? Wie ist es, wenn wir zurückschauen?  ...

Weltweite Begegnung

=> Reformatorische Impulse weltweit erspüren: Virtueller Weltkirchentag

Beim ersten "Virtuellen Weltkirchentag" am Samstag, 8. Oktober 2016 unter dem Motto "Die Frucht der Gerechtigkeit ist Friede" sind Christen in Bayern eingeladen, sich einen ganzen Tag lang über das Internet mit Gemeinden und Gruppen in bayerischen Partnerkirchen weltweit zu verbinden. Es ist eine einzigartige Kooperation zwischen Kirchen auf der ganzen Welt, der Lutherdekade in Bayern und Mission EineWelt. Martin Bek-Baier sprach für das Sonntagsblatt mit Pfarrer Roger Schmidt vom Collegium Oecumenicum in München. Er ist mit der Planung, Koordination und Leitung des Weltkirchentages befasst und hofft auf viele Anmeldungen. ...

Susanne Pechel

=> Lebenslinien (Teil 52): Susanne Pechel engagiert sich ihr ganzes Leben für Arme

Mit sechs Jahren bastelte die kleine Susanne ihre eigene Spendendose und sammelte im Familien- und Freundeskreis. "Die Vorstellung, dass irgendwo auf der Welt Menschen hungerten, während ich genug zu essen hatte, fand ich schon als Kind so ungerecht, dass ich helfen wollte. Meine Mutter sagte mir damals: 'Wenn Dir etwas nicht passt, dann musst Du es ändern.' Das habe ich versucht zu tun", erzählt Susanne Pechel aus München. Mit diesem Grundsatz hat die Tropenärztin seitdem viel bewegt. ...