Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 24.7.2016
Brücke

=> Andacht: Zusammen ist es besser

Tja, so schnell kann's gehen:
Da meint man, alles richtig gemacht zu haben - im Leben, im Beruf und auch sonst - und plötzlich steht alles Kopf.
Nichts gilt mehr, was gegolten hat.
Aus Erfolg wird Misserfolg.
Aus Gewinn Schaden.
Aus Hochglanz Dreck.
Der Apostel Paulus wählt hier drastische Worte, um zu verdeutlichen, wie sich bei ihm mit einem Mal alles verkehrt hat.
Und wodurch hat es sich verkehrt? ...

(Auslegung zu Philipper 3,7-11)

Inge Wollschläger

=> Reicht Gottes Trost?

Nizza. Der gescheiterte Putsch in der Türkei. Ein Präsident, der über die Neueinführung der Todesstrafe laut nachdenkt. Ein Schiff im Mittelmeer am Meeresgrund mit knapp 700 ertrunkenen Menschen. Ein Schwarzer, der von weißen Sicherheitskräften niedergeschossen wurde und jetzt eine Welle der Gewalt gegen Polizisten in Gang setzt. Sowie man die Zeitung aufschlägt oder sich der sozialen Medien bedient, bekommt man die Hiobsbotschaften nur so um die Augen und Ohren gepfeffert. Wo sind nur die Zeiten geblieben, als die wichtigsten Nachrichten Krokodile im Badeweiher waren und der längste Stau auf der A3 war? ...

Christus triumphiert am Kreuz.

=> Das christliche Vermächtnis der Wikinger

"Wikinger waren Heiden und wurden gegen ihren Willen bekehrt", lautet ein bekanntes Vorurteil über die Wikingerzeit. In Rosenheim im Lokschuppen kann man sich derzeit ein genaueres Bild machen. "Das Mittelalter war finster. Finsterer ging es nicht. Doch dann kamen die Wikinger!", lautet ein Witz. Er geht davon aus, dass die Wikinger als Volk aus dem Dunkeln der Geschichte auftauchten. ...

Walter Bauernfeind

=> Geschützt und verstoßen - alles ein Geschäft

Vielerorts tobten Mörderbanden durch die jüdischen Gemeinden - da hatte der "Jubiläumskaiser" Karl IV. gerade erst seine Herrschaft angetreten. Die Feiern zu seinem 700. Geburtstag wollen die Verständigung zwischen den Völkern stärken. Karl verbindet Nürnberg und Prag. An der Pegnitz brauste der antijüdische Mob. In Prag dagegen begannen sich unter Karl verstärkt Juden anzusiedeln. Was war geschehen? Damals ließ sich eine Katastrophe nicht mehr aufhalten: der Schwarze Tod, die Pest. Die Bevölkerung kannte schnell die Schuldigen: die Juden, die die Brunnen vergiftet hätten. ...

Sabine Neubauer

=> Lebenslinien (Teil 43): Familienporträts auf vergilbten Teebeuteln

Mit 40 Jahren zerrann ihr das Leben zwischen den Fingern: Sabine Neubauer stand praktisch vor dem Nichts. Die Porzellan-Industrie war weg gebrochen. Neubauer stellte Vorlagen für das künstlerische Dekor von Geschirr her. Nur wenige neue Aufträge gingen noch bei ihr ein. Fast gleichzeitig starb ihr Vater. "Ich musste in der Mitte des Lebens ganz neu beginnen", so die 1961 geborene Künstlerin heute. Was wollte sie wirklich? ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

=> Interesse an diesen Artikeln der gedruckten Ausgabe?

Diese, die wöchentlichen Rätsel und vieles mehr können Sie bei unserem kostenlosen Probeabo entdecken

=> Gleich online bestellen

 

 

www.kirchenpresse.de - Evangelische Wochenzeitung im Internet

 

 

Das Evangelische Sonntagsblatt finden Sie jetzt auch auf der

=> "wertvollen" Facebook-Seite

 

Wertvoll-Logo