Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 1.5.2016
Brücke

=> Andacht: Im Gebet Verantwortung übernehmen

"Herr Pfarrer, ich bete jeden Tag für Sie." Als mir ein Gemeindeglied im Gespräch diese Worte anvertraute, wusste ich zunächst gar nicht, wie ich reagieren sollte. Offenbar war es ihm wichtig, dass ich wusste: Da ist mindestens ein Mensch, der regelmäßig für mich und meine Arbeit in der Gemeinde betet. Er erzählte auch davon, wie er sich selbst in einer persönlichen Krise durch Gebete anderer Menschen begleitet fühlte: "Ich bin getragen von dem Gebet der anderen Menschen." In den Wochen nach diesem Gespräch habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wie oft mich das Gebet dieses Mannes wohl bereits getragen hat. ...

(Auslegung zu 1. Tim 2, 1-6)

Inge Wollschläger

=> Wie gesegnet bist du?

Es gibt im Internet kleine Umfragen und Tests, die meist ein bisschen fragwürdig sind - aber Spaß machen. "Wie gesegnet bist du?" war die Frage. Das erstaunliche Ergebnis waren unglaubliche 163 Prozent. Nun glaube ich durchaus, gesegnet zu sein. Aber über einhundert Prozent? "Na klar", schrieb eine Freundin, die auch diesen Test machte. "Bei Gott herrscht eine andere Logik!"...

=> Kirche ist bunt - gerade auf dem Land

Kirchliche Initiativen und Werke präsentierten sich bei der Landessynode Ansbach

„Bauwagenkirche“ auf dem Ansbacher Karlsplatz mit Evi Pohl, Klaus Hubert vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“, Diakon Bruno Wicke und Gerhard Strunz aus Marktredwitz. Die „Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum in Bayern e. V.“ mit Christine Marx (Hesselberg), Heidi Sprügel (Bad Alexandersbad) und Christine Hennings (Pappenheim, ganz rechts). Alle Fotos: Borée ...

Familienbildnis

=> Lebenslinien (Teil 31): Im Schatten der eisigen Taiga

Baikal - so buchstabierte sich die Hölle. Sie war für das kleine Mädchen nicht brennend heiß - sondern eisig kalt. "Und Gottvater trug das Gesicht des Großvaters: autoritär, jähzornig, unnahbar, umwölkt vom Zigarrenqualm, schweigend. Saß er am Schreibtisch, trat jeder im Haus leiser auf." Er, der alte Pfarrherr, vergrub sich in staubigen Büchern. Er "arbeitete" - und war schon längst pensioniert. Er "schrieb" - mit erstaunlich wenig Verbrauch an Papier. "Das begriff ich aber erst als Erwachsene", so die Enkelin - nennen wir sie Anna*. Statt Computer gab es eh’ nur Kohleofen im Hause der Großeltern. Und das noch Mitte der 1980er Jahre. Ganz klar: Der Russe war an allem schuld. Der Großvater war bis 1950 in russischer Kriegsgefangenschaft. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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