Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 20.3.2016
Brücke

=> Andacht: "Wir" sein

Das Pressefoto des Jahres 2015 zeigt zwei Menschen, die ein winziges Kind durch einen Grenzzaun reichen. Die scharfen Klingen des Natostacheldrahts kommen ihren Händen gefährlich nahe. Das Bild ist im Dämmerlicht der einfallenden Nacht aufgenommen, die Konturen bleiben verschwommen. Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um solche Torturen auf sich zu nehmen? Waren sie ausgebombt worden, ihre anderen Kinder von Fassbomben verstümmelt, vom IS gejagt, auf der Fluchtroute fast ertrunken und in Elendslagern vergessen worden? ...

(Auslegung zu Philipper 2,5-11)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Gemalte Predigten

Malerei ist eine Art zu predigen, zumal wenn die Künstler bibelfest sind und es verstehen theologische Aussagen in ein Motiv umzusetzen. In diesem Sinne kommen in dieser Ausgabe des Sonntagsblattes zu ­Beginn der Karwoche zwei Künstler des 16. Jahrhunderts zu Wort, die am Umbruch der Zeiten, vom Mittelalter zur Neuzeit wirkten: Hieronymus Bosch und Lukas Cranach der Ältere. Dieser Umbruch erfolgte auch in Geistesdingen, besonders in Glaubensfragen. Im Spätmittelalter machten sich die Menschen viele Gedanken über den Glauben und dem Erlangen des Seelenheils. ...

Bosch: Christuskind

=> Wir sind Pilger durchs Leben

Wir kennen seine phantastischen Werke: Darstellungen von Dämonen und Teufel. Bizarre Szenen aus der Hölle. Der niederländische Maler Hieronymus Bosch starb Anfang August 1516 im Alter von ungefähr 65 Jahren in seiner Geburtsstadt's-Hertogenbosch. Eine Ausstellung im Noordbrabants Museum (Hnbm) ehrt diesen bedeutenden mittelalterlichen Künstler. Es ist die bisher größte Retrospektive zu Bosch. Zehn Jahre lang wurde sie vorbereitet. Die Ausstellungsmacher schafften es, die bedeutendsten seiner Werke aus aller Welt für ein Jahr zusammenzuholen. Die Ausstellung ist der Höhepunkt des Nationalen Ereignisjahres "Jheronimus Bosch 500", das 2016 anlässlich des 500. Todestages begangen wird. ...

Katalog

=> Lebenslinien (Teil 25): Pfarrfamilien "auf dünnem Eis"

Sie spielen die Rollen ihrer Eltern nach: Stolz schreitet der kleine Pfarrer mit der dicken Bibel unter dem Arm und Hirtenstab in der anderen Hand zur miniaturhaften Spielzeugkirche. Fast alle seine Lämmchen - selbst das schwarze Schaf - sind ebenfalls dorthin unterwegs. Jedenfalls, sofern sie nicht von seinen zum Himmel erhobenen Augen übersehen werden und unter seinem Stechschritt zu Fall kommen. Mit gesenkten Augenlidern unter wallendem Schleier folgt die Frau. Beide spielen unter dem wachsamen Blick vor allem ihrer Mutter. Dem Vater ist das Weinglas näher als die Bibel. Er scheint schattenhaft vor sich hin zu dämmern. Das Gemälde "Die Pfarrerskinder" von Johann Peter Hasenclever aus dem Jahr 1847 ist zum Titelbild geworden. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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