Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 10.1.2016
Brücke

=> Andacht: Das Leben mit Gott leben

Lebenszeit ist Zeit mit Gott, Lebenszeit ist Zeit vor Gott. Mit unserem ganzen Leben sollen wir uns "vor Gott" verstehen, so bittet Paulus hier. Unser Leben soll ein Opfer sein, das ihm gefällt. Ich übersetze mir das Wort "Opfer" mit "Hingabe". Christsein betrifft mein aller alltäglichstes Leben. Denn Gott hat uns begabt. Er hat uns unsere Gaben gegeben, mit denen wir das Leben bestehen und gestalten! Und darum frage ich im Beruf und im Alltag immer wieder nach Gottes Willen. Ich frage danach: Was würde Jesus jetzt tun? ...

(Auslegung zu Römer 12,1-8)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Kein Weg über Hindernisse hinweg?

Ich sehe mich noch sitzen im großen Saal der Stadt, mit mindestens dreihundert anderen Kindern. Aufgeregt war ich. Dann ging der rote Vorhang hoch. Drei oder vier Jahre war ich alt und erlebte die Abenteuer des kleinen Tigers mit. Ich weiß, dass ich mitgezittert habe und mich für den kleinen Tiger gefürchtet habe. Gelacht habe ich bestimmt auch. Ich weiß nicht mehr viel von der Handlung. Aber es ging sicher nicht um Tiger an sich. Es ging um das Leben, die Freuden und Sorgen, die Kinder auch kennen: Freundschaft und Anerkennung, Fremde und Toleranz, Gewalt und Friedfertigkeit. Der kleine Tiger suchte seinen Weg über Hindernisse hinweg. In Nürnberg findet demnächst ein großes Kindertheaterfestival statt, "Panoptikum" heißt es. Und doch wird es viele Kinder geben, deren Eltern sich den Eintritt für ihr Kind nicht leisten können. Kinderarmut nimmt wieder zu ...

Äskulap

=> Alles andere als Quacksalber

Ein Skelett eines Schoßhündchens, das Archäologen in einem römischen Grab in Köln gefunden haben, zeigt, dass das Tier einerseits liebevoll bestattet wurde und anderseits zu Lebzeiten gehätschelt und medizinisch betreut wurde. Daneben findet sich in einer Vitrine die Ausstattung eines Tierarztes. Das Malteserhündchen hatte einen genetischen Defekt, eine Missbildung des Gebisses, so dass er zeitlebens vom Herrchen oder Frauchen mit Brei gefüttert werden musste. Immerhin auf gute fünf Jahre brachte er es wohl. Die spinnen, die Römer? ...

Entwurzelt

=> Lebenslinien (Teil 15): Keine Wurzeln. Nirgends

Es war der Faschingsdienstag 1966. Die Eltern waren beim Faschingszug. "Ich blieb daheim, denn ich war erkältet", erzählt Monika. Weil ihr langweilig wurde, begann die 16-jährige Würzburgerin, in den Wohnzimmerschränken zu stöbern. In einer Mappe entdeckte sie plötzlich ein Dokument, das ihr den Atem verschlug: "Ich erfuhr, dass meine Eltern nicht meine Eltern waren. Ich war adoptiert." Ein unbeschreibliches Gefühl überschwemmte sie: "Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen." ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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