Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 1.11.2015
Brücke

=> Andacht: Sei seelig

Auf seinem Gesicht breitet sich Zufriedenheit aus. Die eben noch deutlich sichtbare Anspannung weicht. Sie war dem Mangel geschuldet gewesen und der hatte alles andere überlagert. Jetzt aber entweicht ein sattes Glucksen den noch feuchten Lippen. Selig lächelt das Baby. Selig. In sich ruhen, vorbehaltlos den Augenblick erleben können, nichts fehlt, für einen Augenblick mit allem eins, verschmolzen, wunschlos glücklich. ...

(Auslegung zu Matthäus 5,1-14)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Gutes tun oder blauäugig sein?

Nachdem ich kürzlich in einem Kommentar eine Lanze für "Gutmenschen" brach und mich für die Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen aussprach, bekam ich eine Zuschrift, die mir Blauäugigkeit vorwarf. Ich werde schon sehen, was da für kriminelle Menschen in unser Land kommen, die unsere Sicherheit gefährden, die unsere Werte nicht teilen, hieß es. ... 

Ikone

=> Zurück in die Zukunft

Den Meistern der Vergangenheit möglichst genau auf die Spur zu kommen - dafür engagiert sich Machos Papaskizl seit zwei Jahrzehnten. Dafür ging der georgische Künstler penibel bis ins Mittelalter zurück. Wichtig ist ihm traditionelle Ummantelung der abgebildeten Heiligen aus fein getriebenem Gold oder Silber. Ursprünglich studierte Machos Papaskizl ganz weltlich bildende Kunst und Metallverarbeitung. Nach der Unabhängigkeit 1991 und der Überwindung der ersten Krisen gab es bald einen großen Bedarf an neuen Ikonen oder der Restaurierung alter Werke....

Gedenktafel

=> Entmenschlichtes Ringen und Verzweifeln

Wie grimmige Wächter stehen in Stein gehauene italienische Soldaten links und rechts der Kirche in Udine. Der Tempio Ossario ist als ein riesiges Gebeinhaus errichtet worden. Da es in der Zeit der Faschisten in den dreißiger und vierziger Jahren entstand, wirkt es wie eine monumentale römische Basilika. Der "Tempel der Gebeine" wurde eine Art "heiliger Schrein Italiens" mit Überresten von nicht weniger als 25.000 italienischen Soldaten. ...

Schüler hören zu

=> Lebenslinien (Teil 6): Als Kind im Konzentrationslager

"Warum kommt immerzu Rauch aus dem Schornstein?", fragt die kleine Eva ihre Mama in Auschwitz. "Hier sind doch so viele Leute, die brauchen etwas zu essen. Das sind Backöfen, in denen Brot gebacken wird", antwortet diese. Eva ist mit dieser Antwort zufrieden. Welchen Grund hätte ihre Mutter auch haben können, ihr nicht die Wahrheit zu sagen?   ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 23. Juli 2017:

- Aus einer anderen Welt: Hürdenreiche Begegnung mit Christen aus Papua-Neuguinea

-  Ökumenisches Christusfest in Uffenheim zum Reformationsjubiläum

- Die Mitverantwortung in der Pflege stärken:  Jahresempfang von Diakonie und Kirchenkreis Ansbach-Würzburg in Rothenburg

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