Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 16.8.2015
Brücke

=> Andacht: Gott fragt uns: Wer bist Du?

Pharisäer und Zöllner - ein Dauerthema, damals wie heute. Schnell schiebt man sich gegenseitig in bestimmte Schubläden, vergleicht und urteilt. Wenn Jesus in seinem Gleichnis von Pharisäer und Zöllner erzählt, dann redet er von zwei verschiedenen Menschentypen, um uns selbst den Spiegel vorzuhalten. Von vorne: Die beiden gehen hinauf in den Tempel. Jeder betet auf seine Weise. Der Pharisäer betet selbstbewusst. Er hat guten Grund. Er braucht sich nicht zu schämen. Warum soll er das nicht aussprechen? Soll er demütig und bescheiden reden? Aber würde er sich nicht damit selbst verleugnen? ...

(Auslegung zu Lukas 18, 9-14)

Susanne Borée

=> Editorial: Worin zeigt sich Größe?

Worin zeigt sich Größe? Kraftvoll etwas Neues zu schaffen - oder zu bewahren? Lucas Cranach der Ältere schuf einen neuen Stil, baute eine gut gehende Werkstatt auf ... und der Sohn führte beides weiter. Viele andere Kinder berühmter Menschen zerbrachen an dem Familienerbe. Ein Sprung durch die Zeiten, dreieinhalb Jahrhunderte später: "Man beurteilt mich als den Sohn, das ist die bitterste Problematik meines Lebens." ... 

Cranachs

=> Nur der Sohn - war das nicht bitter?

Gotha, 18. April 1567: Christian Brück fiel durch Henkershand. Nicht ungewöhnlich zu dieser Zeit. Eins fällt aus dem Rahmen: Christian Brück war nicht etwa ein Dieb oder Mörder - sondern ein enger Vertrauter der sächsischen Herzöge. Und ein Schwager Lucas Cranachs des Jüngeren. Wittenberg, 25. November 1581: "Verlasset euch nicht auff fursten; sie sindt menschen, die konnen ja nicht helffen." Dies trug Lucas Cranach der Jüngere in das Stammbuch eines Freundes ein. Ein Spiegel seiner Lebenserfahrung? ...

Logo "Frischer Wind"

=> Serie: Frischer Wind, Teil 20

Glitzerndes Licht, murmelnde Stimmen, klirrende Gläser, gedrängte Menschen am Roulettetisch. Die deutliche Stimme des Croupiers: "Bitte Ihr Spiel zu machen …" Es sind nicht viele Jetons, die da sind. Auf welches von den vielen Feldern setzen? Das Wenige, was da ist, auf ein einziges Feld oder doch besser verteilen? Der Entschluss fällt: Alles auf eine Zahl. "Nichts geht mehr!" Die Kugel rollt und für eine Weile bleibt Warten, Bangen, Hoffen, dass es gut ausgeht und die Glücksgöttin hold ist. Viele Gaben, ein Geistlicher?  ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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