Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 6.9.2015
Brücke

=> Andacht: Das Ziel ist das Reich Gottes

Zunächst einmal ist der Glaube überhaupt nicht das Thema. Thema ist die Hilfe, die Nächstenliebe, die tut, was nötig ist, damit Menschen wieder menschenwürdig leben können. Damit die Ausgrenzung ein Ende hat. Man war schnell dabei mit Ausgrenzung und Abgrenzung, und man war schnell dabei, dafür die Religion zu bemühen: die müssen sich doch gegen Gottes Gebote versündigt haben... Randsiedler auch noch, verdächtiges Volk aus Samarien und Galiläa: Seid wachsam, Leute! ...

(Auslegung zu Lukas 17,12-19)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Trotz allem: Es gibt gradlinige Hilfen

Traurig, aber das ist innerhalb von wenigen Wochen der dritte Leitartikel, den ich über unseren Umgang mit Flüchtlingen schreiben muss. Und es ist schlimmer geworden, seitdem die ersten Unterkünfte gebrannt haben. Viel schlimmer. Es gibt immer mehr Anschläge und unverhohlene Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Statt Willkommensgrüße haben manche in diesem Land nur Hassbotschaften, für die übrig, die alles verloren haben. Außer, dass sie vielleicht ein bisschen Hoffnung auf eine Zukunft in diesem für sie fremden Land mitbringen. Die mit ihrem Hass nennen die Heimatlosen Schmarotzer. ... 

Flüchtlinge

=> Das ist wie normale Nachbarschaftshilfe

Keine Kritik. Keine Ängste. Stattdessen Aufgeschlossenheit und Begeisterung. Es war kein Prob­lem in Trautskirchen genügend Ehrenamtliche für einen Unterstützerkreis der evangelischen Kirchengemeinde zu finden, der sich um eine syrische Flüchtlingsfamilie kümmert. Anfang Juni kam eine Großfamilie aus Damaskus. Es ist eine Familie. Der Großvater war Feuerwehrmann in Damaskus und ist zusammen mit seiner Frau einer Tochter, einem Sohn mit Familie hergekommen. Der Sohn ist Konditor. Dessen Frau und zwei kleine Kinder mit fünf und acht Jahren sind auch dabei. ...

Logo "Frischer Wind"

=> Serie: Frischer Wind, Teil 23

Sommerferien: Diese Zeit nutzen mein Sohn Nikolas und seine Freunde Leon und Kurt um ausgiebig Computerspiele durchzuspielen. Endlich spielen - "zocken" wie sie sagen, endlich sich in virtuelle Welten begeben, ohne mahnende Eltern oder Hausaufgaben, die noch erledigt werden müssen. Netterweise haben sie sich auch bereit erklärt, die virtuelle Welt zu ­verlassen, um mit mir über "die Kirche und den Glauben“" zu sprechen. Im kommenden Jahr werden Nikolas und Kurt konfirmiert. "Freut ihr euch drauf?" ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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