Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 19.7.2015
Brücke

=> Andacht: Widerschein einer neuen Welt

Es ist wie Märchen. 5.000 Menschen werden satt von fünf Broten und zwei Fischen. Märchen sind wahr, wenn man sie zu lesen versteht, es geht also offensichtlich. Man kann den Mangel teilen und es bleibt davon noch übrig. Etwas davon zeigen uns die kleinen Leute unter den Griechen, die auflaufenden Flüchtlingen dort Suppe kochen, obwohl sie selber kaum etwas haben. Eine Regierung schafft das nicht und ich werde nie den alten Sparkassendirektor vergessen, der mir einmal gesagt hat: "Fünf Euro können Sie teilen, 50.000 Euro nicht." ...

(Auslegung zu Johannes 6, 1-15)

Inge Wollschläger

=> Editorial: Warum muss ich das auswendig lernen?

"Warum muss ich das lernen?", fragt mich mein Sohn. Er schwitzte schwer über einem 23. Psalm. Ein Lied sollte er auch noch auswendig können. Ja - warum eigentlich? Für den Pfarrer oder den Religionslehrer? Ich antworte ihm mit den Worten, die mir mein Vater vor vielen Jahren mit auf den Weg gab. Selbstverständlich ließen die mich ebenso die Augen zur Decke rollen, wie heute meinen Sohn. ... 

Hoerschelmanns

=> ... dadurch wird unsere Kirche bunt

Das Partnerschaftswerk der bayerischen evangelischen Landeskirche, Mission EineWelt, wird seit 1. Juli vom Pfarrerehepaar Gabriele (47) und Hanns Hoerschelmann (50) geleitet. Die beiden Theologen haben bisher in Hongkong mit ihren beiden Kindern, Paula (11) und Jakob (14) gelebt und dort gearbeitet. Offiziell in ihr neues Amt eingeführt werden sie am 18. Juli, um 15 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Neuendettelsauer Kirche St. Nikolai von Oberkirchenrat Michael Martin. Sie haben als Stellenteiler die Nachfolge von Direktor Peter Weigand angetreten, der Ende Februar in Ruhestand gegangen ist. Martin Bek-Baier hat das Ehepaar für das Sonntagsblatt interviewt. ...

Audienz beim Kaiser

=> Von echten und gespielten Feldherren

Audienz beim L'Empereur. Der Kaiser ist guter Dinge. Die Schlacht morgen wird er gewinnen. Der Napoleon-Darsteller Frank Samson lebt den Kaiser der Franzosen grandios. Nein, er ist der Kaiser! Im belgischen Waterloo trafen sich zum 200. Jahrestag der großen Schlacht zwischen Napoleon und den Allierten mehr als 6.000 Reenactors, so heißen die Laiendarsteller, die das Geschehen von damals noch einmal auferstehen ließen. Das Rothenburger Sonntagsblatt war dabei und wollte wissen, was die Menschen dazu bewegt, eine Schlacht nachzustellen. ...

Petrus

=> Serie: Frischer Wind, Teil 16

Die flatternde Kirchenfahne im Wind. Das pralle Segel des Segelschiffes. Die Blätter der Bäume und die Haare der jungen Frau, die im Wind wirbeln. All dies zeigt uns, dass ein Wind weht. Wir spüren ihn auf unserer Haut, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Was ist der Geist Gottes? Der Heilige Geist? Das ist wie bei Radiowellen. Niemand kann sie sehen, und doch, wenn wir das Radio anschalten, dann können wir Programme hören, die weit von uns von einem Sender ausgesandt werden. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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