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Evangelisches Sonntagsblatt vom 5.7.2015
Brücke

=> Andacht: Der beste Fang

Es ist ein schöner Anblick, wenn an der Nordsee die Krabbenkutter zurück in den Hafen kommen. Man kann oftmals direkt am Schiff etwas kaufen. Manche Fischer bieten auch an, dass man beim Fang dabei sein kann, dann muss man früh aufstehen und seefest sein! Dabei stellt man fest, welch harte Arbeit diese Fischerei ist, trotz modernster Technik! Simon, Jakobus und Johannes waren Fischer zur Zeit Jesu. Es war schwere und oft auch gefährliche Arbeit. Der See Genezareth ist zwar nicht das offene Meer, dennoch können schwere Stürme und Unwetter ein Schiff zum Kentern bringen. Die beste Fangzeit ist nachts, tagsüber lohnt es sich nicht. ...

(Auslegung zu Lukas 5,1-11)

Susanne Borée

=> Editorial: Lässt sich die Vergangenheit nachempfinden?

"Du sollst dir kein Bildnis machen" - natürlich nicht von Gott und auch nicht auf einengende Weise von den Menschen um uns herum. Aber lassen sich Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten heute überhaupt angemessen abbilden? Kann dies überhaupt der Wirklichkeit gerecht werden? Zum Beispiel die Schlacht von Waterloo, die sich ja nun zum 200. Mal gejährt hat. Sie war auch Gegenstand eines großen Historienspektakels. Doch waren die rund 65.000 Laiendarsteller heute alle freiwillig da. Und sie konnten erwarten, wieder heil von dannen zu ziehen. Todesangst hingegen beherrschte die Soldaten vor 200 ­Jahren. ... 

Peter Morée

=> Vorläufer, Nationalist oder Revolutionär?

"Heute bratet ihr eine Gans, aber aus der Asche wird ein Schwan entstehen." Aus der Umgebung Martin Luthers wird dieser Spruch gern zitiert. Er bezog sich damit auf seinen "Vorläufer" Jan Hus (* um 1370), der am 6. Juli 1415 in Konstanz verbrannt wurde. Denn "Husa" bedeutet tschechisch "Gans". Wie aber sah das Nachleben des Kirchenreformers aus? Der Kirchengeschichtler Peter Morée von der Evangelisch-Theologischen Fakultät aus Prag bestritt die Prophetie vom Schwan. Zwar habe sich Hus in einem Brief aus seiner Konstanzer Haft selbst als "Gans" bezeichnet. Doch hinzugefügt: Ein Falke werde kommen, um ihm Genugtuung zu verschaffen. Da sahen sich Lutheraner wohl lieber als Schwäne. ...

Inge Wollschläger

=> Kommentar: Lobet und preiset

Der Herr wird gepriesen. In unzähligen Liedern wird seiner Schöpfung gedacht und anständig gelobt und gepreist. Das ist auch richtig so, denn ohne ihn und seine Schöpferkraft würden wir vielleicht alle hier nicht auf Erden lustwandeln können - und ihn nicht dafür preisen können. Ebenso müssen Kinder gelobt werden. Auch das wissen wir, denn sonst werden sie missraten und haben kein Selbstvertrauen für das gesamte Leben. Daher ist es für jedes Elternteil Pflicht, auch jedes noch so schräge, aber selbtgemalte Bild oder sonstiges zu loben. Da loben und preisen wir also viel - aber dann ist auch mal Schluss damit.

Napoleons Einzug

=> Vom Jubel zur Ernüchterung

Ein prachtvolles Reiseservice eines bayerischen Feldherren, der zerbrochene Bierkrug eines bankrotten Gastwirtes, die zerschossene Weste eines verurteilten Kritikers aus Nürnberg oder das auf eine Dose gemalte persönliche Kriegstagebuch eines einfachen Soldaten aus Oberbayern: Die Landesausstellung Napoleon und Bayern in Ingolstadt zeigt anhand von außergewöhnlichen Exponaten, wie Zeitgenossen die napoleonische Epoche in Bayern erlebten und welche Auswirkungen Napoleon auf ihr Schicksal hatte. ...

Band

=> Serie: Frischer Wind, Teil 14

"Kirche gibt es nicht nur um den Kirchturm rum, sondern rund um den Globus", denke ich mir gerade, als ich freundlich an der Kirchentüre in São Paulo begrüßt werde. Da ich niemand kenne, bin ich sehr froh, dass jemand da ist und mit mir kurz spricht, bevor ich in die Kirche gehe. Obwohl das Kircheninnere ganz anders als meine Kirche zu Hause ist, fühle ich mich gleich wohl. Am Platz werde ich von meinem Nachbarn freundlich angelächelt und wir tauschen ein paar Worte aus.    ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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