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Evangelisches Sonntagsblatt vom 28.6.2015
Brücke

=> Andacht: Wer von uns ist perfekt, wer ohne Fehler?

Ganz ehrlich: ich kenne schon Leute, die tun so, als seien sie fehlerlos und nur andere würden Fehler machen. Aber stellen wir uns einmal vor, wir wären tatsächlich alle perfekt und würden keine Fehler machen. Dann würde alles reibungslos laufen, es gäbe keine Überraschungen mehr, alles wäre festgelegt. Wir müssten keine Fußballspiele mehr anschauen, denn es würde immer 0:0 ausgehen, weil ja keiner mehr einen Fehler machte... Das wäre schon furchtbar langweilig. ...

(Auslegung zu Lukas 6-36-42)

Susanne Borée

=> Editorial: Prophetische Fähigkeiten sollen wir haben

Mit prophetischen Fähigkeiten sollen wir vom Sonntagsblatt ausgestattet sein. So beklagte sich eine Leserin darüber, warum wir nicht im vorhinein darüber informiert hatten, dass wegen des Poststreiks keine Zeitung kommt. Nun, weil wir das Ausmaß dieses Ausstandes auch nicht vorhergesehen haben. "Meiner Ansicht nach kann es am Poststreik nicht liegen", so die Leserin weiter, "treffen doch tagtäglich Werbeprospekte ein." Tja, manche Post kommt eben durch. In die höheren Weihen des Mysteriums dieser Auswahlkriterien sind wir leider nicht eingeweiht. ... 

Margot Hamm

=> Religionsfreiheit - durch Kämpfe erkauft

Langsam rückte er immer weiter nach vorne in der langen Reihe. Vor ihm griffen zitternd die Männer in den Losbeutel: Welches Schicksal würd sie erwarten, wenn sie die Hand wieder herauszogen? Freiheit oder acht Jahre Not und Zwang? Jakob Wimmer aus Palling sah in diesen ersten Tagen des neuen Jahres 1812 müde zu seinem Bruder hin, der neben ihm stand. Die Landesausstellung in Ingolstadt zeichnet zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo und der Niederlage Napoleons persönliche Schicksale und große Entwicklungslinien nach. Sie erhofften Neues. Was gehen uns diese alten Kämpfe an? Weil es tatsächlich einen Neubeginn gab. ...

Jesus und Petrus

=> Serie: Frischer Wind, Teil 13

Die Glocken läuten spät. Der Tag ist fast vergangen. Mit Geschäftigkeit für das, was unter der Woche liegenblieb. Mit Besuchen bei Familie, Freundin, im Freibad. Wer an diesem Abend in die Kirche geht, bringt viel mit. Für mich ein spannender Tag. Denn die Kanzel wird heute leer bleiben. Im evangelischen Predigtgottesdienst, für den ich als Pfarrerin verantwortlich bin. In der Kirche des Wortes. Vor dem Altar steht ein Mikrophon. Das ist anders als sonst, wo mobil übertragen wird oder die Stimme der Pfarrerin durch den Raum trägt. Das Mikrophon ist offen. Das heißt: In der Kirche das Wort zu erheben, ist kein Privileg der Geistlichen. Manchen irritiert das im Vorfeld. Wollen Sie das wirklich riskieren, Frau Pfarrerin? Wie kann das denn gehen?    ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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