Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 7.6.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

Brücke

=> Andacht: An einem Tisch sitzen

Auf den ersten Blick scheint hier alles klar zu sein. Da ist der Reiche, der für sein Leben in Saus und Braus mit der Hölle bestraft wird und auf der anderen Seite der arme Lazarus, der für erlittenes Unrecht im Leben nun im Jenseits belohnt wird. Meine erste Reaktion: Recht so! Die Reichenschelte kommt mir sehr leicht über die Lippen, denn ich vergesse gern, dass ich nun wirklich kein Lazarus bin, sondern zu den Reichen der Welt zähle. Aber wird der namenlose reiche Mann wirklich für seinen Reichtum bestraft? ...

(Auslegung zu Lukas 16,19-37)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Zu wenig Heiliger Geist an Pfingsten?

Ein Leser rief uns erbost an: "In der Pfingstausgabe kommen der Heilige Geist und das Pfingstwunder zu wenig vor. Ein Skandal für ein Evangelisches Sonntagsblatt!" Daraufhin habe ich mich hingesetzt und gezählt. Insgesamt 16 Mal wird der Heilige Geist und das Pfingstwunder namentlich genannt. Ist das wenig? Ist das viel? Die meisten Artikel der Nummer haben direkt und indirekt mit Pfingsten und der christlichen Gemeinde zu tun. Wer kann sagen, was angemessen ist und was zu wenig an heiligem Geist? ... 

Stele

=> Zwischen den Kulturen und Zeiten

Vielfältige Facetten des Christentums von der Antike an: Ausgrabung einer frühchristlichen Basilika aus dem 6. Jahrhundert in Butrint im Südwesten Albaniens, orthodoxer Gesang vor der Ikonenwand in der Kirche von Berat, Stele an der frühchristlichen Kirche in Apollonia. Vielfalt der Kulturen und Religionen: Antikes Mosaik im alten Amphitheater in Durres. Ausgrabung einer jüdischen Synagoge aus dem 5. Jahrhundert in Saranda vor der örtlichen Moschee. ...

Konfis am Strand

=> Serie: Frischer Wind, Teil 10

"Man merkt sich ein Leben lang nicht, was ein Lehrer gesagt hat, sondern wie der Lehrer war", sagt der Volksmund. Dasselbe gilt für Pfarrer und für alle, die in der Kirche lehren. Ganz besonders im Konfirmandenunterricht. Ich habe die Erfahrung gemacht in Gesprächen mit Senioren, die vor 70 oder 60 Jahren konfirmiert wurden, mit jungen Erwachsenen, die vor 25 Jahren Konfirmation begingen oder mit Jugendlichen heute: Es bleibt hängen, wie der Konfirmandenunterricht war, nicht das, was man gelernt hat. Wesentlich bleibt der Gesamteindruck. Eine Kirche, in der man sich wohl fühlt, einer Kirchengemeinde, der man vertraut und der man zutraut, dass man zu ihr immer kommen kann: in guten wie in schlechten Zeiten.   ...

Timo und Luther

=> Herr Luther mischt sich ein

Eine Erzählung für unsere Kinderbeilage "Tim und Tina"

Zehn Tage später fuhr die Familie nach Hause. Das Wetter in all der Zeit war ein Träumchen, wie seine Mutter jeden Morgen mit Blick auf den Himmel sagte. "Den morgendlichen Wolkencheck", nannte das sein Vater grinsend. Denn nach dieser Gewitternacht merkten sie, wie wichtig das Wetter war, wenn man nicht über ein komfortables und sicheres Haus verfügte. Zehn Tage, in denen Timo einfach in der Sonne saß und "chillte" - also gar nichts machte. Zwischendurch spielte er mit seinem Vater ein bisschen Tischtennis. Mit seiner Mutter kochte er Tee und seinem Bruder ging er - wenn möglich - aus dem Weg. Zelten war in Ordnung - war Timos Fazit. So floss die Zeit wunderbar dahin. Selbst Lu­ther schien Urlaub genommen zu haben. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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