Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 3.5.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Gott ist seinen Kindern nah

"Selber!!! Ich kann das!" kräht mein kleiner Piet selbstbewusst und nimmt sich den Papierbogen vor - fest der Überzeugung, dass es ganz einfach ist, daraus einen Origamivogel zu falten ... Es kommt, wie es kommen muss: Der Papierbogen bekommt am Schluss den ganzen Zorn und die Enttäuschung von Piet ab. Geknüllt liegt er am Boden. Und ich nehme Piet liebevoll in den Arm, bis die Tränen abebben.

(Auslegung aus Matthäus 11,25-30)

Susanne Borée

=> Editorial: So viele schreckliche Bilder im Kopf

"Ich schaue mir gar keine Dokumentationen im Fernsehen zum Kriegsende mehr an", so eine Leserin des Evangelischen Sonntagsblattes. "Es gibt noch so viele schreckliche Bilder in meinem Kopf." Auf den Leseraufruf "Wie erlebten Sie das Kriegsende?", erreichte die Redaktion eine ungeahnte Fülle an Briefen und Anrufen. ... 

Andreas Loquai als Junge

=> Der weinende Rotarmist

Die Kleinstadt Augustusburg bei Chemnitz im Erzgebirge sollte sich nach dem Willen der Wehrmacht 1945 nicht ergeben. Schließlich besaß sie eine Gauführerschule, in der Kadetten ausgebildet wurden. Erst direkt zum 8. Mai 1945 beschoss die Rote Arme den Ort mit Panzergranaten. Ein Geschoss drang durch ein Sakristeifenster ein und verursachte dort Schäden. Daraufhin hisste der Pfarrer auf dem Kirchturm der Stadtkirche die weiße Fahne, erinnert sich der damals zehnjährige Andreas Loquai. Sein Großvater besaß vor Ort eine Maßschneiderei für Uniformen. ...

Soldat im Ernteeinsatz

=> Sinnlose Kämpfe und gnädige Bewahrung

Viele unserer Leser und Leserinnen erinnern sich daran, wie ein Dorf nach dem nächsten bei dem Vormarsch der Amerikaner Richtung Nürnberg in Flammen aufging. Oft verteidigten es nur einzelne deutsche Soldaten. Hier eine Auswahl an Auszügen: Konfirmation, April 1945. Um 7 Uhr früh Gottesdienst. Kaum begonnen gab es Voralarm. Kurz vor Ende der Feier Hauptalarm. Dann der Horrorheimweg. Die Tiefflieger kamen und beschossen die Züge zwischen Roth und Georgsmünd. Sie drehten immer Runden über uns und wir mussten uns mit unseren schönen Kleidern in den Straßengraben werfen. Endlich kamen wir heim und meine Mutter empfing uns mit den Worten: "Zu Eurem Ehrentag habt ihr eigentlich eine saftige Watsche verdient." ...

Bibeln

=> Serie: Frischer Wind, Teil 5

"Sorry, liebe Theologen, aber ich halte es nicht aus, wenn ihr sprecht. Es ist so oft so furchtbar. Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reiht ihr aneinander und wundert euch, warum das niemand hören will." So beginnt ein Artikel des Kommunikationsexperten Erik Flügge, der zurzeit auf kirchlichen Plattformen im Internet und auf Facebook lebhaft diskutiert wird. Erik Flügge diagnostiziert Theologen - Pfarrerinnen und Pfarrern - in einer Art zu reden, die völlig an der Lebenswirklichkeit moderner Menschen vorbei geht. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 23. September 2018:

- Treffen der deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrerverein in Augsburg

- Studie der Bischofskonferenz erfasst sexuelle Übergriffe in 3.677 Fällen mit 1.670 Tätern

- Warum Merhabi fast nichts sieht: Im Berufsförderungswerk Würzburg lernen Flüchtlinge mit Sehbehinderung Deutsch

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