Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 19.4.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Das Ganze und jeder Einzelne im Blick

Ein Gemeindebesuch in einem Dorf in Mittelfranken. Seine Frau bedauert, er sei auf der Arbeit. Sie beschreibt mir den Weg, wo ich ihn finden kann, am Heidegrund zusammen mit seinen Schafen. Welcher Zusammenhang! Ein ehemaliger Kirchenvorsteher und Hirte noch dazu. Ich staune und mache mich auf den Weg. Es ist um die Mittagszeit, wolkenloser, blauer Himmel. Die asphaltierte Straße muss ich hinter mir lassen und schaukle in meinem Auto über unwegsames Gelände. Die grünen Weideflächen überdecken bald den befahrbaren Weg. Ich komme ins Zweifeln. Habe ich mich verirrt? 

(Auslegung aus Johannes 10,11-16)

Susanne Borée

=> Editorial: Armenien - auf Spurensuche mit dem Sonntagsblatt

"Wirklich wir?" So meine Reaktion, als ich mich vergangenen Monat zu Gesprächen mit der armenischen Gemeinde in Nürnberg traf. Da hatte ich bereits eifrig in unserem alten Jahrgang 1915 gesucht. Waren die Massaker an den Armeniern vor genau hundert Jahren an unserem Evangelischen Sonntagsblatt vorbeigegangen? Also habe ich mich durch das Internet geklickt. Schließlich kann man solch einen Gedenktag nicht sang- und klanglos verstreichen lassen. Auch nicht, wenn die Gedenktage uns gerade schier zu überschwemmen drohen. Wirklich, in Mittelfranken gibt es Armenier. Sie treffen sich einmal im Monat zum Gottesdienst in Nürnberg. Na also: Schöner regionaler Bezug mit etwas Folklore.  So dachte ich. ... 

Grabstein Burgbernheim

=> Aus "jenem fernen, blut'gen Türkenland"

Er wollte weder Predigt noch Rede an seinem Grabe. Das muss damals durchaus Wellen geschlagen haben - zumal bei einem langjährigen Dorfpfarrer. Und es war gleich mal in den Kirchenbüchern vermerkt - "auf dass niemand seinen Nachfolger der Faulheit bezichtigen konnte", meint augenzwinkernd der heutige Ortspfarrer Wolfgang Brändlein. 30 Jahre lang, von 1900 bis 1930, wirkte Gerhard von Zezschwitz in dem Ort Burgbernheim, zwischen Rothenburg und Bad Winds­heim. Gleichzeitig hatte sich der Seelsorger Martin Paul Friedrich Gerhard von Zezschwitz (1859-1942), so sein vollständiger Name, einen weiten Blick bewahrt. Der 40-jährige neue Seelsorger brachte wohl schon im Jahr 1900 zwei Mädchen mit, die noch unaussprechlichere Namen trugen als er selbst: Virginia hieß die 16-Jährige. Und auf den Namen Arusiag Hairabedian hörte die 13-Jährige. ...

Armenier und das Sonntagsblatt

=> Kein Schicksalschlag aus heiterem Himmel

"Die kleine Mariam versteckte sich in einem Keller, in welchem türkische Soldaten auch eindrangen. Da es dunkel darin war, so fanden sie das kleine Mädchen in der Ecke nicht. Zuletzt verließ Mariam, von Hunger getrieben, ihr Versteck. Da sah sie auf dem Weg eine tote Frau liegen, deren noch lebendes, kleines Kind sich vergeblich bemühte, die mütterliche Nahrung zu erlangen." So berichtete das Rothenburger Evangelische Sonntagsblatt am 15. August 1897 über die Pogrome an den Armeniern. Moment mal, sind wir da nicht in einem falschen Jahrgang gelandet? Hätte das nicht 18 Jahre später viel besser ins Blatt gepasst? Vor genau hundert Jahren, Ende April 1915, begann ja der Völkermord an den Armeniern. Aber nicht aus heiterem Himmel....

Jesus und Petrus

=> Serie: Frischer Wind, Teil 3

Facebook, Twitter, überhaupt Social Media: Die "sozialen Medien" haben die Kommunikation vieler Menschen stark verändert. Junge Leute haben oft gar kein richtiges Telefon mehr - das bisschen telefonieren geht auch mit dem Handy. Doch das Meiste läuft über andere Kanäle, das Telefon hat ausgedient. Ältere Menschen erinnern sich möglicherweise noch an die Zeit, als selbst ein Pfarramt noch ohne Telefon auskam. Ähnlich war es viele Jahre später mit der E-Mail-Adresse. Heute ist jedes noch so kleine Pfarramt per Telefon und E-Mail erreichbar. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. Juni 2018:

- Der Ökumenische Rat der Kirchen wird 70 - ''Er ist genau das, was die Welt braucht!''

- Kein Frieden für alle in Sicht: Das ''Friedensgutachten 2018'' wurde in Berlin vorgestellt und kommentiert

- Versteinerte Psalmen: 25 Jahre Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

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