Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 22.3.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Jesus stellt die Welt auf den Kopf

Zehn Jünger ärgerten sich über zwei andere. In den Augen der Zehn hatten Jakobus und Johannes versucht, sich bei Jesus die besten Plätze im Reich Gottes zu reservieren: "Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit." Dabei planten Jakobus und Johannes nur ihre Zukunft. Soeben hatte Jesus seinen Leidensweg angekündigt, schon zum dritten Mal. Und nach dem Leiden würde die Herrlichkeit kommen. Man kann doch verstehen, dass sich Jakobus und Johannes fragten, auf welche Position sie in nächster Zeit gelangen würden. Dazu rät jeder Berufsberater. ...

(Auslegung aus Markus 10, 41-45)

Martin Bek-Baier

=> Editorial: Neue Bilder braucht der Glaube

Glaube braucht Visionen. Glaube braucht innere Bilder. Annekathrin Preidel, die Präsidentin der Synode, erinnerte mit diesen Worten nicht nur an das Reformationsjubiläum 2017. Die Reformation war eine Revolution der Bilder. Bilder in der Kunst transportierten die neue Lehre und die neue Lehre veränderte die Bilder. Die von Künstler geschaffenen, wie auch die im Kopf. Manchmal müssen dabei Bilder auch vom Sockel gestoßen und zerstört werden. ... 

Heinrich Bedford-Strohm und Annekathrin Preidel

=> Das Alter neu sehen

Bad Wörishofen ist nicht der schlechteste Ort, sich mit dem Thema "Alter" zu beschäftigen. Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern hat sich für ihre Frühjahrstagung das Thema "Alter neu sehen" vorgenommen. Hier in Wörishofen hatte der katholische Pfarrer Sebastian Kneipp seine umfassende Gesundheitslehre entwickelt und etabliert. Das war so erfolgreich, dass bald ein Bad aus dem Ort wurde. ...

Knut Fischer mit seinem Schützling Yousif

=> Vom Himmel gefallen

Eine Kontrolle holte ihn bei Erlangen von der A3. Knapp 600 Kilometer hätte er noch vor sich gehabt - bis er Hamburg erreicht hätte. Ein Vielfaches der Strecke hatte er bereits hinter sich, um an seinen Sehnsuchtsort zu gelangen. Der jugendliche Syrer - nennen wir ihn Mahmoud - hatte sich aus der Bürgerkriegsregion zu Verwandten in der Hansestadt aufgemacht. Doch: "Sein legaler Weg ist hier zu Ende." Elisabeth Schröder, Bereichsleiterin für Rummelsberger Diakonie für "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" hatte die traurige Aufgabe, dies dem jungen Syrer zu erklären. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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