Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 18.1.2015

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Gottes Reich reicht in unsere Welt hinein

Wer kennt nicht die Hochzeitsgeschichte von Kana? Eine Geschichte, in der es um das Zeichendeuten geht - die Zeichen der Zeit und die Zeichen Gottes lesen lernen.
Auch wenn die Weihnachtsbäume längst entsorgt sind, die Krippenfiguren und der Baumschmuck schon wieder in Kisten verstaut sind - wir sind noch berührt von diesem großen Fest, das uns sagt: Gott will unter uns wohnen. Diese so oft dunkle Welt soll nicht verloren gehen. Wir sehen vor unseren Augen noch den Stall, das Kind in der Krippe. Das Kind ist das Zeichen, das Zeichen der neuen Zeit. Und der, der selbst das Zeichen ist, setzt nun seinerseits Zeichen - und was für welche!

Inge Wollschläger

=> Editorial: "Der liebe Gott hat einen großen Tiergarten!"

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren in einem Krankenhaus. Jeden Tag kommen viele Menschen. Und manchmal sind es seltsame Typen, oder - wie einer unserer Oberärzte treffend formulierte - "der liebe Gott hat einen großen Tiergarten!" Allen muss man begegnen. Da lernt man eines: Toleranz. Ich muss sie nicht heiraten, aber ich muss sie alle anständig behandeln. 

Anja Siouda

=> Für mehr Toleranz unter den Menschen: Die Schriftstellerin Anja Siouda

Die Schweizer Schriftstellerin und Übersetzerin Anja Siouda konvertierte aus Liebe zu ihrem Mann, einem Algerier, zum Islam. Mittlerweile hat sie zwei Romane geschrieben, die sich genau mit diesem Themen beschäftigen: Der interkulturelle - religiöse Dialog. Darüber hat sie sich mit dem Sonntagsblatt unerhalten.  ...

=> Mondschein im Herzen:
Zum 200. Todestag von Matthias Claudius

Es gehört zu den Lieblingsliedern der Deutschen: "Der Mond ist aufgegangen". An unzählig vielen Kinderbetten wurde und wird es zum Einschlafen gesungen. Unvergessen, wie es ausklingt: "... und lass uns ruhig schlafen / und unsern kranken Nachbarn auch!" Matthias Claudius, der Dichter, muss ein freundliches und mitfühlendes Herz gehabt haben. Vor 200 Jahren, am 21. Januar 1815, ist er gestorben. Einer seiner Zeitgenossen, Graf Friedrich von Stolberg, beschreibt ihn so: "Er ist ohn allen Falsch und hat immer Mondschein im Herzen."  ...