Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 16.11.2014

In dieser Ausgabe des Sonntagsblattes lesen Sie:

=> Andacht: Leben zwischen Glauben und Schauen
Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr - Volkstrauertag. Wir werden an die schlimmen Kriege des letzten Jahrhunderts, aber auch an die grausamen Auseinandersetzungen unserer Tage erinnert. Wir erleben viel Schlimmes und Belastendes. Wir seufzen und sehnen uns nach Erlösung. Christen leben in der oft leidvollen Gegenwart auf die versprochene, herrliche Zukunft Gottes hin.
=> Editorial: Jahreswechsel für Anfänger
"Weck' mich auf, wenn alles vorbei ist. Wenn ich weiser und älter bin!“ Dieses Lied höre ich in diesen trüben und dunklen Tagen! Am liebsten möchte man manchmal überhaupt nicht mehr aufstehen. Geht es Ihnen auch so? Dass man am liebsten liegen bleiben möchte? Die Arbeit? Kann warten! Der Haushalt? Ebenso die Probleme - dieses "unter jedem Dach ein Ach"! Die Menschen, die alle von einem erwarten, dieses oder jenes zu tun. Manchmal will man einfach nur liegen bleiben und warten, dass alles vorbei geht, eine Zauberfee kommt und einmal "Guten Tag" sagt. Keine Verpflichtungen haben. Und unbeschwert wie im Sommer durch den Tag leben. Aber nichts - jetzt ist November - dem Monat, in dem traditionell über alles und jedes nachgedacht wird. Über das, was gelang und über das, was daneben ging. "Jahreswechsel für Anfänger" sozusagen. ...
=> Auswege aus alltäglichen Verstrickungen?
Soll das Kind seinen Teller leer essen? "Schließlich haben wir selbst es in jungen Jahren gelernt. Und wir schämen uns dafür, übrig gebliebene Essensreste wegzuwerfen." Klingt vernünftig. Warum aber ist dies ein Stoff, aus dem so viele Familiendramen sind? Weil Eltern selbst kein unbeschriebenes Blatt sind, erklärt Britta Hahn. Die Ärztin setzt sich in zwei Büchern damit auseinander, wie "Gewaltfreie Kommunikation"bei der Kindererziehung Gestalt gewinnen kann. Oder erst einmal: Warum sie so oft nicht funktioniert. ...
=> Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter
Wir sind einerseits selbst dafür verantwortlich, welche Daten wir von uns im Internet preisgeben. Andererseits umgeben uns Systeme, die uns ausspähen und bestimmen - und sie werden uns bald komplett umgeben. Grundlegende Menschenrechte seien dadurch in Gefahr. Wir bräuchten daher vom Staat Hilfe und Schutz. Die Kirchen müssten die Menschenrechte vehement einfordern und die Bürger informieren. Das sind Ergebnisse des 2. Medienforums der bayerischen Landeskirche in Tutzing. ...
=> Hello Mrs. Father
Miriam Groß - lutherische ­Pfarrerin und Mutter von vier Kindern in New York berichtet exklusiv für das Sonntagsblatt aus ihrem Leben in einer der größten Städte der Welt. Diesmal über Hausmänner und Führungspositionen. ...