Evangelisches Sonntagsblatt aus Bayern
Grüß Gott, willkommen auf den Internet-Seiten
des Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern.
Hier bieten wir Ihnen eine Auswahl von Artikeln
unserer aktuellen Ausgabe (Heft 32)
zum Schmökern und zum Weiterdenken an.
Mit einem Klick gelangen Sie
auch zu unserer wöchentlichen Andacht

 

  • Zur wöchentlichen Andacht: 

  • Diesmal: Gott selbst ist unser Zeitgenosse!

                                                           Jeremia 1,4-10

  • Zum Archiv

                        => Schrift größer                 => Schrift kleiner

=> Um unsere Artikel aufrufen zu können, benötigen Sie Adobe Acrobat



Unsere aktuellen Themen: 


  • Der Hans, ein berühmter Mesner


    Unseres lieben Herrgotts bemerkenswerte Dienerschaft


     

    Jung vermählt saß ich an einem wunderschönen Sonntag in der Stadtkirche zu Gunzenhausen auf der Empore. Rechts von mir meine erst vor einigen Wochen Angetraute, links meine Schwiegermutter. Der gut besuchte Gottesdienst verlangte eine Reihe von Klingelbeutelträgern. So marschierten sie denn auf, die Mitglieder der Stadtkirchnersfamilie Denkfelder: der Paul, der Bernhard, die Rika, die lange Marie und zuletzt der Hansl. Wie sie denn zusammengehören, die da aus der Sakristei herausquollen und sich mit den blauvioletten samtenen Geldsäckchen an den langen Stangen über die andächtige Gemeinde hermachten, das wollte ich wissen. Schließlich hatte ich in die Riesensippe der Denkfelder eingeheiratet. Ich wollte meine ehelich Angetraute fragen. Aber „während des Gottesdienstes spricht man nicht“, bemerkte die Mutti. Erst später stellten sie sich mir vor ...

    Werner Spoerl


  • Mystik im Zentrum: Gerhard Tersteegen


    Ein Laientheologe des frühen Pietismus wurde einer der führenden protestantischen Mystiker

    Gerhard Tersteegen (1697-1769) war einer der bedeutendsten Mystiker, die der Protestantismus hervorgebracht hat. Geboren wurde er als siebtes von acht Kindern in einem von reformierter Frömmigkeit geprägten Elternhaus in Moers, einer Stadt im heutigen Nordrhein-Westfalen. Als der Knabe sechs Jahre alt war, starb sein Vater. Gerhard besuchte die Lateinschule und erwies sich als sehr begabt. Aber ein Studium kam später aus finanziellen Gründen für ihn nicht in Betracht. Der Sechzehnjährige ging daher nach Mülheim zu seinem erfolgreichen Schwager in die Kaufmannslehre, und schließlich versuchte er zwei Jahre lang, ein eigenes Geschäft zu betreiben. Damals machte er die Bekanntschaft Erweckter, die ihm mystische Schriften nahebrachten. Von denen war er so beeindruckt, dass er das Gelesene ins Deutsche übersetzte. Von früh bis spät war er am Werk. ...

    Dieser Artikel ist Teil einer Serie zum Thema "Mystik",
    die 14-tägig erscheint

    Werner Thiede


  • Luther trug Albe, Stola und Messgewand


    Die Amtstracht lutherischer Pfarrer war nicht immer schwarz – und darf seit zehn Jahren wieder bunt sein

    „Mit dem schwarzen Mantel kann ich wenig anfangen“, sagt die Vikarin und hängt ihren Talar lässig über die Schulter. So geschehen nicht etwa im Gottesdienst, sondern im Predigerseminar. Es ist nur eine Übung zur liturgischen Haltung im Gottesdienst, die zur Ausbildung gehört.

    Die Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche Geschehen, die Amtstracht gehört dazu. Ihre Meinung wird besagte Vikarin sicher nicht in ihrer Gemeinde äußern, denn für viele Gemeindeglieder stellt der Talar dann doch mehr dar. Für sie ist auch eine andere Tracht für einen evangelischen Pfarrer oder eine Pfarrerin schwer denkbar. Der Talar ist aber im eigentlichen Sinn kein liturgisches Gewand. ...

    Martin Bek-Baier


    => Den Artikel lesen Sie bitte in unserer Druckausgabe


  • Gemeinschaftliche Suche nach "Lebensspuren"

    Puschendorfer Diakonissen ermöglichen es durch Freizeiten, neue Nahrung für die Seele zu finden

    „Hier kann ich endlich mit Leib und Seele zur Ruhe kommen.“ Melanie Messerer kann gar nicht mehr zählen, an wie vielen Freizeiten und Seminaren sie in der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf teilgenommen hat. Auf jeden Fall fühlt sie sich „seit 30 bis 40 Jahren“ der Schwesternschaft verbunden. Zu Weihnachts-, Frauen- und jetzt zu Seniorenfreizeiten tankte die 70-Jährige Ruhe und Kraft für ihr erfülltes Leben. Neun Kinder zog sie groß. Inzwischen kann sie 19 Enkel, drei weitere Pflegeenkel und vier Urenkel um sich scharen. Doch der Haushalt, den sie noch selbstständig führt, bereitet ihr zunehmend Mühe. So ist sie ganz froh, einmal nicht selbst am Herd stehen zu müssen, sondern unter Gottes Wort ihrer Seele Nahrung zu geben. ...

    Susanne Borée

    => Den Artikel lesen Sie bitte in unserer Druckausgabe 


  • Das schöne und gefährliche Leben am Ufer der Donau


    Zu Besuch in der Abtei Weltenburg, dem ältesten Kloster Bayerns

  • Ein ohrenbetäubendes Klingeln zerreißt die Stille. Heiliger Bimbam, das ist doch kein Geräusch, das einem heiligen Ort angemessen ist! „Zeit zum Beten“, sagt Abt Thomas Freihart sanft und wendet sich zum Gehen. Der unerbittliche Ton, der keinen Aufschub duldet, ruft den Benediktiner und seine Mitbrüder zur Mittagsandacht in die Kirche. Kaum zu glauben, dass das schrille Gebimmel die Weltenburger Mönche auch morgens aus dem Schlaf reißt – um viertel vor fünf, jeden Tag. Das aufdringliche Signal will nicht recht zum barock-gemütlichen Ambiente des ältesten bayerischen Klosters passen. Viel eher schon zum Lärm draußen im sommerlichen Biergarten, wenn sich im Hof die Bänke unter Linden und Kastanien am späten Vormittag mit Touristen füllen. Was aber ist das Faszinierende an Weltenburg? Das Kloster ist wie kein zweites nahe am Wasser gebaut. Die schöpferische wie zerstörerische Kraft des nassen Elements prägt das Leben der Gemeinschaft bis heute.  ...

    Christoph Renzikowski

=> Den Artikel lesen Sie bitte in unserer Druckausgabe

Diese Woche - Archiv - Editorial - Geschichte - Redaktion - Abo-Service - Anzeigen - Evang. Reisedienst - Impressum
© 2000-2005 ROTABENE! Medienhaus