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Wenn das Hormonsystem durcheinander gerät
Es gibt Tage, da möchte man am liebsten aus der Haut fahren. Heimtückische Tage sind das, an denen vor allem Frauen das Gefühl haben, dass ihr Körper und ihr Gefühlsleben Achterbahn fahren. Der Kopf dröhnt, die Stimmung ist im Keller, das kleinste Hindernis scheint un-überwindbar, und ein falsches Wort vom Partner hat je nach eigenem Temperament einen Wutausbruch oder einen Heulkrampf zur Folge. Und dann wieder ist alles wunderbar, die Arbeit ist kein Problem, man fühlt sich energiegeladen, optimistisch und nichts kann einen
erschüttern.
Sehr komplexes System
Störungen sanft beseitigen
Daraufhin beschäftigte sich Elisabeth Buchner einige Jahre lang intensiv mit dem Thema "Hormone und Hormonstörungen" und trug ihre Erkenntnisse in ihrem ersten Buch zusammen. Als ihr "Kronleuchtererlebnis" bezeichnet sie das Kennenlernen naturidentischer Hormone, durch die sich Hormonstörungen auf sanfte und natürliche Weise beseitigen lassen. Das Einnehmen von synthetisch veränderten Hormonen (wie zum Beispiel der Pille) über einen langen Zeitraum hinweg könne so vermieden und der Hormonhaushalt nach und nach wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Rege Vortragstätigkeit
Maria Mohr
Elisabeth Buchner: "Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen..."
Den Demütigen schenkt Gott seine GnadeGott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zur ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch aufrichten, stärken, kräftigen und gründen.
Vielleicht kennen Sie das auch: Sie sitzen im Vereinsvorstand, in einer Mitarbeitersitzung oder stehen in Ihrer Schulklasse und halten eine kleine Ansprache, in der Sie grundsätzliche Kritik loswerden wollen. In 99 Prozent der Fälle fühlen sich die Falschen angesprochen. Die, die eh schon viel Arbeit für den Verein oder die Gemeinde machen, bekommen ein schlechtes Gewissen. Oder Schüler, die im Unterricht gut mitmachen, sind auf einmal beleidigt.
So ähnlich geht es mir bei unserem Bibeltext. Die Hochmütigen, denen der Verfasser des ersten Petrusbriefes Demut ins Stammbuch schreibt, hören seine Worte wohl nicht. Sie sind ja hochmütig und meinen, ihr Leben selbst in der Hand zu haben und managen zu können. Sie brauchen Gott nicht und schon gar keine Gemeinschaft, die sie trägt oder in der sie andere mittragen müssen.
Jung, dynamisch und voller Elan treten sie aus der Kirche aus. "Die war eh schon immer so verstaubt! Das bringt mir doch nichts! Das Geld kann ich für mich besser brauchen!" Dann bekommen die ersten Freunde oder Geschwister Kinder. Paten werden für die Taufe gesucht. Man ist ganz erschrocken, dass das nicht möglich ist, als Ausgetretener Pate zu werden. Man versucht den Pfarrer oder die Pfarrerin zu überzeugen. "Schließlich sagt die Mitgliedschaft in der Kirche nichts über den Glauben aus." Aber sie müssen schließlich akzeptieren: Wer eine Gemeinschaft verlässt, kann kein Amt mehr in dieser Gemeinschaft übernehmen. Auf einmal wird klar: Der Kirchenaustritt hat ja doch Konsequenzen! "Aber daran ist wieder diese verstaubte Kirche schuld."
Und dann kommt vielleicht ein schwerer Schicksalsschlag. Vater oder Mutter sterben plötzlich und unerwartet. Oder ein Unfall fesselt unseren Hochmütigen ans Krankenbett. Wie soll er damit fertig werden? Alleine schafft er es nicht. Er hat aber nicht gelernt, andere um Hilfe zu bitten, geschweige denn, Gott seine Sorgen zu erzählen und sich im Gebet helfen zu lassen. Vielleicht fängt er an, nachzudenken, dass man doch nicht alles selbst in der Hand hat. Vielleicht fängt er an, etwas Demut zu lernen. Vielleicht trifft er jemanden, der mit ihm betet und ihm hilft, alle Sorgen auf Gott zu werfen, denn er sorgt für uns.
Meistens aber - wie gesagt - hören ja die Falschen hin. Meistens hören ja diejenigen, die bereits demütig sind, unseren Text und nehmen ihn sich noch mehr zu Herzen. Überlegen, wie sie noch demütiger ihr Leben führen können, wie sie sich noch mehr die Gnade Gottes verdienen können. Das kann aber nicht Ziel unseres Bibeltextes sein. Denn zum einen können wir uns Gottes Gnade nicht verdienen, sie ist uns in Jesus Christus geschenkt. Zum anderen hat so eine extreme Demutshaltung auch wieder einen Hang zum Eifer, zum Hochmut. Nach dem Motto: "Seht her: Ich bin ein Vorbild an Demut! Nehmt Euch an mir ein Beispiel!"
Um die Gnade, um Gottes Liebe und Zuwendung müssen wir nicht eifern. Wir müssen uns keine Sorgen machen. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Gott macht uns ein Geschenk. Nehmen wir es an, bleiben wir mit ihm in Verbindung und führen wir daraus unser Leben. So bleiben wir nüchtern und wach - wie es in unserem Text heißt - und lassen uns von Gott aufrichten und stärken. Amen.
Pfarrerin Silvia Jühne, Bamberg
Wir beten: Gott, schenke mir die Gelassenheit, das anzunehmen, was ich nicht ändern kann. Schenke mir die Kraft, das anzugehen, was ich verändern kann. Und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Amen. Lied 631: All eure Sorgen. |
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