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Hier lesen Sie das Thema der Woche, das sich auf der Seite 3 der aktuellen Sonntagsblatt-Ausgabe befindet, und die wöchentliche Andacht. (Heft 8 )

Wie kann Gott Leid und Katastrophen zulassen?

Sonntagsblatt-Interview mit dem Neutestamentler und Buchautor Klaus Berger

Klaus Berger
 
Foto: güs

Er ist einer der bekanntesten evangelischen Theologen in Deutschland: der Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger. In seinen Büchern, die mittlerweile eine Auflage von 250.000 Exemplaren erreichten, behandelt er Fragen wie "Wer war Jesus wirklich?" oder "Kann man auch ohne Kirche glauben?". Zu einem Renner hat sich das Buch "Wie kann Gott Leid und Katastrophen zulassen?" entwickelt. Über die Frage sprach Sonntagsblatt-Chefredakteur Günter Saalfrank mit dem 61-jährigen Theologieprofessor.

Sonntagsblatt: Sie beschäftigen sich als Neutestamentler mit einer Frage, die vielen Menschen unter den Nägeln brennt. Wie kam es dazu?

Berger: Es waren einmal persönliche Erfahrungen – im eigenen Leben gibt es auch Phasen, wo es einem nicht gut geht. Zum anderen hat mich die Frage deshalb gereizt, weil viele Menschen mit diesem Problem kommen. In fast jeder Diskussion nach den Vorträgen, die ich halte, kommt die Frage vor.

Sonntagsblatt: Wie erklären Sie sich das starke Interesse, auf die Frage nach dem Leid eine Antwort von einem Theologen zu bekommen?

Berger: Die Menschen bekommen meist keine religiöse Antwort darauf, sondern es wird versucht, sie von den Philosophen her zu geben. Seit dem Zeitalter der Aufklärung haben die Philosophen das Thema gepachtet. Mir lag es daran, einen neutes-tamentlichen Zugang zu dieser Frage zu finden. Also nicht bei Hiob, dem leidenden Gerechten im Alten Testament stehen zu bleiben.

Gefragtes Werk

Sonntagsblatt: Nach dem 11. September war ihr Buch stark gefragt. Welche Antwort geben Sie darin, warum Gott Katastrophen zulässt?

Berger: Meine Antwort fängt damit an, nicht nach dem Warum, sondern nach dem Wozu zu fragen. Die Bibel gibt, wie ich beim Schreiben des Buches festgestellt habe, niemals eine Antwort auf die Warum-Frage. Sie fragt bei Leid und Katastrophen vielmehr danach, was Gott daraus machen wird. Auch die Frage Jesu am Kreuz "Warum hast du mich verlassen?" ist genau genommen zu übersetzen mit "Wozu hast du mich verlassen?"

Sonntagsblatt: Was ändert sich für die Menschen, wenn sie nicht warum, sondern wozu fragen?

Berger: Es bringt nichts, über den Ursprung des Leides und des Bösen zu spekulieren. Es hilft den Menschen nicht wirklich, wenn sie wissen, was vor Adam und Eva war. Die Bibel gibt mit ihrem Ausblick auf die Zukunft eine Antwort auf das, was morgen und übermorgen sein wird. Dass Gott die Zukunft nicht egal ist, ist viel wichtiger als die Frage, wie es im Einzelnen dazu gekommen ist.

Sonntagsblatt: Zur Wozu-Frage. Welche Antwort gibt die Bibel darauf, welchen Sinn das Leid hat?

Berger: Die Bibel sagt, Gott ist mit seiner ersten, schwachen Schöpfung noch nicht am Ende seiner Wege. Sondern Gott hat vor – und das hat er in Jesus Christus schon begonnen – eine neue Schöpfung zu machen. In dieser wird er den Tod, das Geschrei und die Hoffnungslosigkeit überwinden. Die Frage nach dem Wozu hat also einen ganz konkreten Anhaltspunkt im Glauben an die Auferstehung Jesu. In dieser grundsätzlichen Erfahrung ist die Frage "Wie kann Gott das zulassen?" beantwortet. Das Leben hier mit seinen Katastrophen ist nicht das Letzte, sondern das Vorletzte. Gott hat mehr vor und hat bereits damit begonnen.

Sonntagsblatt: Was bedeutet das für Betroffene, zu wissen, Gott hat eine neue Schöpfung begonnen?

Berger: Es bedeutet für die Betroffenen, sie haben daran schon Anteil, weil sie in der Gemeinschaft mit Jesus sind. Sie können getröstet sein, mit Jesus auf einem Weg zu sein, der dazu führt, dass am Ende Tod und Leiden überwunden werden.

Sonntagsblatt: Inwieweit kann das eine Antwort sein für die Menschen, die durch den 11. September betroffen waren?

Berger: Es ist eine doppelte Antwort. Zum Einen: Der Tod, der alle einmal erwischt, ist nicht das denkbar größte Übel. Es wird oft so getan, als sei die größte Katastrophe der leibliche Tod. Im Mittelalter gibt es eine ars moriendi – eine Kunst des Sterbens –, in der die Menschen sich lebenslang darauf vorbereiten, dass sie sterben werden und der Tod nur eine Station auf ihrem Weg ist. Zum Anderen kann den Betroffenen gesagt werden: Christen sind durch das Kreuz von Anfang ihrer Religion an damit konfrontiert, dass ein Unschuldiger stirbt. Am Abend des 11. September hielt ich einen lange vereinbarten Vortrag über Auferstehung. Ich sagte: Auferstehung heißt, auch wenn der Tod uns ereilt, sind wir Menschen nicht alleine. Der Tod ist nur eine Wegbiegung. Oder anders ausgedrückt: Ein Stück Auszug aus Ägypten in das gelobte Land.

Sonntagsblatt: Das Neue Testament schildert Gott auch als den Leidenden und Ohnmächtigen. Auf der anderen Seite wird Gott in der Bibel als der Allmächtige beschrieben. Wie ist denn beides zusammen zu bringen?

Berger: Beides ist falsch. Gott ist nicht der Ohnmächtige. Am Kreuz stirbt der Mensch Jesus, nicht Gott selbst. Sonst gäbe es niemanden mehr zur Auferweckung. Sicher ist Jesus auch Gottes Sohn und Gott steht zu ihm. Aber das macht Gott nicht ohnmächtig. Und zur Allmacht: Die Bibel kennt dieses Wort gar nicht. Sie redet vom Herr der Heerscharen oder von dem, der überall herrscht. Das heißt aber nicht, er könnte – wenn er nur wollte – jederzeit alles abschaffen. Biblisches Denken ist vielmehr, dass Gott eine Geschichte mit den Menschen hat.

Sinn von Leiden

Sonntagsblatt: Dass Gott von Anfang an gegen das Leid angeht, ist ein Teil dieser Geschichte. Die Frage ist doch, warum lässt Gott überhaupt das Leid geschehen.

Berger: Darauf gibt die Bibel keine Antwort, weil sie die Warum-Frage nicht stellt. Aber man kann anders fragen, welchen Zukunftssinn könnte denn Leiden haben.

Sonntagsblatt: Welchen denn?

Berger: Es gibt vielfältige Funktionen des Leidens. Zum Beispiel die Bewährung des Menschen in Treue. Glauben heißt treu sein und aushalten können. Eine andere Funktion des Leidens ist: Ein Mensch ist darauf angewiesen, dass andere auf ihn zugehen und sich trösten lassen kann. Kaum vorstellbar also, wie ein leidfreies Leben aussehen könnte. Ein Leben ohne Zahnschmerzen und Liebeskummer wäre schlechterdings langweilig. Das ist keine zynische Rechtfertigung von Leiden, sondern der Hinweis darauf, dass nicht jedes Leiden sinnlos ist.

Sonntagsblatt: Auch bei Katastrophen?

Berger: Die Bibel gibt einen Kommentar zu den Katastrophen, indem sie sagt, Ereignisse wie Erdbeben oder Wasserverschmutzung müssen nicht sinnlos sein. Sie können vielmehr aufmerksam machen: Die Menschen sind nicht Gott, sondern Gottes Geschöpfe. Auch das ist nicht zynisch, sondern die schlichte Erfahrung "Not lehrt beten".

Grausamer Gott?

Sonntagsblatt: Ist das nicht ein grausamer Gott, der auf diese Weise Menschen Erfahrungen machen lässt.

Berger: Gott ist nicht grausam – davon bin ich im Laufe meines Lebens als Neutestamentler zusehends über-zeugt. Sondern wenn ein Unglück passiert, ist es alle Mal die Eigengesetzlichkeit dieser Schöpfung. Wenn jemand vor das Auto läuft und überfahren wird, ist es kein grausamer Gott, sondern es sind die Naturgesetze. Wer so über die rote Ampel hinweg sieht, dem ist nicht zu helfen. Wunder sind für diese Fälle nicht vorgesehen. Es gibt kein Menschenrecht auf Wunder. Der Tod gehört zu dieser Schöpfung hinzu, weil sie schwach ist. Gott will die Überwindung des Todes in all seinen Formen. Diese Versicherung haben wir Menschen.

Sonntagsblatt: Manchmal wird es als Gegenüber gesehen: Gott als der Gute auf der einen Seite und das Böse auf der anderen. In ihrem Buch beschreiben Sie, dass Gott sehr wohl das Böse zulässt.

Berger: Die Bibel redet hier von Versuchung, wenn Gott es zulässt, dass der Teufel sich an Menschen heranmacht und sie versucht. Martin Luther spricht von der Prüfung und Anfechtung, die den Menschen zuteil wird. Er sieht am Ende darin den Sinn, dass Menschen so tiefer zu Gott finden, indem sie sich in der Not an Gott wenden.

Sonntagsblatt: Und was ist mit den Menschen, die diese Versuchung nicht durchstehen?

Berger: Diese Menschen müssen wir der Barmherzigkeit Gottes überlassen. Wir werden uns noch wundern, wie barmherzig Gott ist. Das muss nicht unsere Sorge sein.

Sonntagsblatt: Worum sollen wir Menschen uns denn sorgen?

Berger: Unsere Sorge muss sein, dass das Leid von Menschen eine Herausforderung auch an unsere Nächstenliebe darstellt. Für diejenigen, die nicht leiden, ist es eine Anfechtung und Prüfung, ob sie zur Liebe in der Lage sind.

Leid als Strafe Gottes?

Sonntagsblatt: Manche Menschen sehen Leid als Strafe Gottes an. Was sagt die Bibel dazu?

Berger: Es gibt Aussagen in der Bibel, nach denen Gott die Menschen züchtigt, die er liebt. Gott wird als Pädagoge alten Stils vorgestellt, der vor Körperstrafen nicht zurückschreckt. Dies wird aber so gedeutet, dass dieses Leiden ein Erweis von Liebe ist, weil die Menschen dadurch zur Besinnung kommen können.

Sonntagsblatt: Leiden also als Strafe Gottes?

Berger: Theologen müssen sehr vorsichtig sein, hier generelle Aussagen zu treffen. Denn es gibt eine Vielzahl von Leiden, die ganz offensichtlich nicht Strafe Gottes sind. Unter allen Umständen ist zu vermeiden, etwa zu jemanden zu sagen: "Dass Ihr Mann gestorben ist, ist die Strafe Gottes für Ihren Unglauben." Was dagegen möglich ist, wenn Prediger und Dichter Aussagen über ein ganzes Volk machen. Wie zum Beispiel nach dem Zweiten Weltkrieg, wo 1945 in Adventspredigten oder Gedichten von Reinhold Schneider die Ereignisse als Gericht Gottes gedeutet wurden. Grundsätzlich gilt: In jeder Situation – in jeder guten und schlechten – können Menschen einen Fingerzeig Gottes sehen.

Sonntagsblatt: Sie empfehlen der Theologie, sich stärker mit dem Leiden der Menschen zu beschäftigen. Wieso eigentlich?

Berger: Die Theologie scheint manchmal viel zu abstrakt zu sein und über allen Nöten der Menschen zu schweben, ohne sich für die konkreten Nöte der konkreten Menschen zu interessieren. Dadurch ist ein Vakuum entstanden, das die Menschen mit dem Schicksalsglauben füllen. Welche Verbreitung der hat, ist an den Astrologieheften zu sehen, die immer noch das am meisten gekaufte literarische Produkt sind. Menschen wollen über die Frage, was ihnen bevor steht, etwas wissen. Die Kirche gibt ih- nen meist darauf keine Antwort. Im Theologiestudium haben angehende Pfarrerinnen und Pfarrer etwas über irgendwelche Lehren und Doktrinen gelernt, aber nichts über den Umgang des Einzelnen mit dem Glück oder Leid, das sie trifft.

Kein sündiges Versagen

Sonntagsblatt: Welche Fragen soll denn die Kirche beantworten?

Berger: Die Kirche soll zum Beispiel darauf antworten, dass die schlimme Krankheit, die einen trifft, nicht im eigenen sündigen Versagen liegt. Viele Menschen kommen mit dieser Frage. Sie wollen wis-sen, was sie falsch gemacht haben, dass sie Krebs bekommen haben. Oder Eltern, die ihr Kind früh verloren haben, fühlen sich schuldig. Die Kirche muss sagen: Hier ist nicht Gott der Verursacher, sondern die Natur.

 

Literaturhinweis: Klaus Berger, Wie kann Gott Leid und Katastrophen zulassen?, Gütersloher Verlagshaus.

 


Sich wie Abraham auf den Weg machen

Sein fester Glaube brachte Abraham dazu, Gott zu gehorchen. Als Gott ihm befahl, in ein Land zu ziehen, das ihm erst viel später gehören sollte, verließ er, ohne zu zögern, seine Heimat. Dabei wusste er überhaupt nicht, wohin er kommen würde. Er vertraute Gott. Das gab ihm die Kraft, in dem Land, das Gott ihm versprochen hatte, als Fremder zu leben. Wie Isaak und Jakob, denen Gott dieselbe Zusage gegeben hatte, wohnte er nicht in einem festen Haus, sondern in Zelten. Denn Abraham wartete darauf, dass er einmal in die Stadt einziehen würde, die wirklich auf festen Fundamenten steht und deren Gründer und Erbauer Gott selbst ist.
Hebräer 11, 8–10

Stufen
 
Foto: Wodicka
   

Im elften Kapitel des Hebräerbriefes werden eine ganze Reihe hervorragender Glaubenszeugen aufgezählt. Von ihnen können Christen heute lernen, was Glaube ist. Ganz im Mittelpunkt steht Abraham als "Vater des Glaubens". Vor allem an ihm können sich Christen ein Beispiel nehmen. Was können wir von ihm lernen? Worin ist er Vorbild?

Glauben heißt: Sich auf das verlassen, was Gott zugesagt hat.

Abraham wusste nicht, wohin die Reise gehen sollte. Er ließ alle menschlichen Sicherheiten zurück und machte sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. Er vertraute allein Gott und seinen Zusagen. Durch ein solches Vertrauen wachse ich als Mensch über meine Begrenztheit hinaus. Solch ein Glaube geht von Gott und seinen Möglichkeiten aus und nicht von eigenen menschlichen Vorstellungen. Worauf wir Menschen in unserem Leben setzen, hält meist nicht, was es verspricht. Doch Gott hält Wort. Alles, was er zusagt, wird er einlösen.

Glauben heißt: Gottes Anweisungen gehorchen.

Gott begegnet Abraham mit einer radikalen Forderung: "Gehe!" Es findet keine Diskussion statt. Gott erwartet rückhaltloses Vertrauen. Abraham gehorchte. Und damit begann die Segensgeschichte, die in Jesus ihren Höhepunkt fand. Nur wenn wir Menschen Gott gehorchen, können wir etwas von seiner Größe erkennen. Ohne Gehorsam lässt sich mit Gott nichts erleben.

Glauben heißt: Nicht aufgeben.

Abraham lebte uns auch eine Ausdauer vor. Gott hat seine Verheißungen an Abraham oft erst nach langer Zeit erfüllt. Weil Vertrauen auch Enttäuschung riskiert und aushält, erwartet der Glaubende, dass Gottes Zusage gültig bleibt. Wir tun uns da heute schwer, denn wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von: Wir wollen alles und das sofort.

Glauben heißt: Konkrete Schritte gehen.

Aus Abrahams Leben wird uns sein vorbild-liches Verhalten aufgezeigt. Es soll uns kein Gefühl, keine Stimmung und schon gar keine religiöse "Empfindung" nahegebracht werden, sondern eine Tat. Es geht um einen Glauben, der das Leben ausfüllt und bestimmt. Glaube findet nicht weit abseits unseres Lebens oder in abstrakten Gedankengängen statt. Vertrauen zu Gott betrifft unsere gesamte Existenz und damit auch ganz konkret meinen Alltag.

Glauben heißt: Unterwegs sein.

Abrahams Leben war geprägt von Abbruch und Aufbruch. Immer wieder musste er sich auf den Weg machen. Und damit ist uns heute Abraham sehr nahe. Soziologen sprechen von den "modernen Nomaden". Viele Menschen müssen sich mehrmals in ihrem Leben neu auf den Weg (Ortswechsel, Umschulung) machen, um ihre Existenzgrundlage zu sichern. Gut zu wissen, dass der Gott der Bibel mitgeht "in das neue unbekannte Land".

Glauben heißt: Altes zurücklassen

An Abraham wird uns gezeigt, dass Glaube sich nicht auf das Anerkennen von göttlichen Wahrheiten beschränkt. Glaube ist ein Weg, auf dem wir mit Gott unterwegs sind. Deshalb bedeutet "glauben" oftmals auch ein Aufbrechen aus dem bisherigen Leben, Neues wagen.

Glauben heißt: Von Gottes Zukunft her leben.

In Vers 10 ist von der zukünftigen Stadt Gottes die Rede. Glaubende wissen, dass am Ende aller Zeiten Jesus wieder kommt und für alle sichtbar sein Friedensreich baut. Glaube geht von dieser Wirklichkeit aus. So bekommt alles, was wir jetzt erleben, einen anderen Stellenwert.

Angelika Böhm
Referentin des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), Regensburg

Wir beten: Danke, Gott, dass du uns Vorbilder gibst, von denen wir lernen können, was glauben heißt. Hilf uns, dass wir dir wirklich vertrauen und auch Schritte des Gehorsams gehen.

Lied 395: Vertraut den neuen Wege.

 

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